AS Monaco :Wahnsinn geht weiter: China jagt Radamel Falcao

radamel falcao as monaco 2017 3
Foto: Cosmin Iftode / Dreamstime.com

Französischen Medienberichten zufolge hat der chinesische Erstligist Tianjin Quanjian Top-Torjäger Radamel Falcao (30) vom AS Monaco auf seinen Einkaufszettel für die Januar-Transferperiode gesetzt.

Laut L'Equipe bietet der Klub aus der Chinese Super League den Monegassen eine Ablösesumme von 50 Millionen Euro für den kolumbianischen Nationalstürmer.

Monaco habe die Offerte zwar abgelehnt, heißt es. Allerdings ist ein Vereinswechsel des Südamerikaners damit noch nicht endgültig zu den Akten gelegt.

Monaco-Vize-Präsident Vadim Vasilyev deutete an, dass die Monegassen bei einer Steigerung der gebotenen Ablösesumme durchaus an einen Verkauf Falcaos denken könnten.

Hintergrund


"Natürlich wollen wir Titel gewinnen, aber es gibt spezielle Situationen. Es gibt nur wenige Vereine auf der Welt, die jedes Angebot ablehnen können", sagte der Russe gegenüber Canal +.

Falcao ist mit wettbewerbsübergreifend 17 Toren Top-Torjäger der starken Offensivabteilung des Ligue 1-Tabellenführers.

Falcao hatte in den vergangenen beiden Jahren versucht, seinen Traum von der Premier League zu erfüllen, doch weder bei Manchester United, noch beim FC Chelsea schaffte der Südamerikaner seinen endgültigen Durchbruch auf der Insel.

Weder Louis van Gaal bei United, noch Jose Mourinho und dessen Nachfolger Chelsea-Interimscoach Guus Hiddink setzten regelmäßig auf Falcao.  Daraufhin kam es zur Rückkehr des Mittelstürmers ins Fürstentum.

Geht es nun bald für Falcao in die Chinese Super League? Fakt ist: Falcaos Vertrag läuft 2018 aus. Monaco könnte nur in diesem Jahr noch eine hohe Ablösesumme für den 30-Jährigen kassieren.

Genügend finanzielle Mittel sind in Fernost vorhanden, wie die jüngsten Mega-Deals von Oscar, Axel Witsel und Carlos Tevez zeigten.