AS Rom

Jose Mourinho schießt erneut gegen Medien: "... deswegen verdienen wir auch viel mehr"

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Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com

Die Stimmung beim AS Rom ist wahrlich nicht die beste. Die Vereinsbesitzer hatten sich durch das Engagieren von Jose Mourinho im besten Fall Chancen auf den Meistertitel erhofft. Die Giallorossi rangieren stattdessen nach 16 Spieltagen nur auf dem 7. Platz, der Rückstand auf Tabellenführer AC Mailand beträgt bereits 13 Punkte.

Am Samstagabend mussten die Römer eine empfindliche Niederlage gegen Inter Mailand wegstecken. Während der Pressekonferenz nach dem Spiel präsentierte sich Jose Mourinho gegenüber den berichterstattenden Medien einmal mehr in Angriffslaune.

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"Euer Job ist viel einfacher als unserer, deshalb verdienen wir auch viel mehr als ihr", sagte Mourinho gegenüber einem Journalisten, als er sich weigerte, Fragen zu beantworten. In Italien ist Mourinho nicht mehr unantastbar und wird aufgrund der bisher eher enttäuschenden Auftritte zumindest medial angezählt.

Mourinho gibt sich nach rund der Hälfte der Saison auffallend dünnhäutig. Es war nicht die erste Attacke, die The Special One in den vergangenen Wochen auf Reporter gestartet hatte. Das 0:3 gegen Inter begründet Mourinho derweil in dem ihm nicht zur Verfügung stehenden Personal.

"Inter ist unter normalen Bedingungen stärker als wir", erklärte Mourinho. "Unter abnormalen Bedingungen sind sie viel stärker als wir. Heute, mit Verletzungen und gesperrten Spielern, war es sehr, sehr schwierig. Unser Offensivpotenzial war praktisch gleich Null. Wenn man mit einer Abwehr spielt, in der Roger Ibanez und andere Spieler auf Positionen spielen, die nicht ihre üblichen sind, dann passiert so etwas."

Die Roma gastiert am Donnerstagabend (18.45 Uhr) in der Conference League bei ZSKA Sofia. Um die Tabellenführung in der Gruppe C zu erlangen, muss das Mourinho-Team in Bulgarien gewinnen und gleichzeitig auf einen Ausrutscher des FK Bodø/Glimt bei Zorya Lugansk hoffen.