Champions League :Atleti-Präsident Enrique Cerezo mit kuriosem Vorschlag

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Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com

Dass Enrique Cerezo für Atletico Madrid, das er seit fast zwei Dekaden als Präsident vorsteht, das Maximale herausholen möchte, ist nicht verwunderlich.

Der 72-Jährige fällt nun allerdings mit einer ziemlich sonderbaren Ansicht, wie die Champions League im Falle eines Abbruchs gewertet werden soll, aus der Reihe.

"Wenn dieser hypothetische Fall eintritt, dass die Champions League aufgrund des Coronavirus nicht stattfinden kann, sollte der Champion der Verein sein, der den Titelverteidiger geschlagen hat", wartet Cerezo in der MUNDO DEPORTIVO mit seiner wohl exklusiven Meinung auf.

Das knappe 1:0 im Hinspiel hatte Atletico im Rückspiel gegen den FC Liverpool bis in die Verlängerung zittern lassen. Alvaro Morata besorgte Mitte März den späten Treffer zum 3:2 und sicherte so das Weiterkommen ins Viertelfinale.

Cerezo lenkt gleichwohl aber ein und bezeichnet seine Aussage selbst nur als "Gerede, wenn es nach uns gehen würde oder wir eine Chance hätten, Einfluss zu nehmen". Die Königsklasse für ihren Teil wäre indes schon längst beendet, das Endspiel war für den 30. Mai in Istanbul angesetzt.

Hintergrund


Die restlichen Partien sollen in einer Art Finalturnier ausgetragen werden. Neben Lissabon hatte sich auch Madrid als Austragungsort beworben. Bürgermeister Jose Luis Martinez-Almeida hatte am Dienstag schon fleißig die Werbetrommel gerührt:

"Madrid ist in der Lage, jedes größere Event auszurichten. Es ist zwar sehr schwierig, weil es viele Interessenten gibt, aber wir wären sehr glücklich, das Turnier - natürlich unter sicheren Bedingungen - organisieren zu können."

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