FC Barcelona :Atleti vs. Barça: Griezmann-Poker sorgt für großen Ärger

Foto: Marco Iacobucci EPP / Shutterstock.com
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Das Transfertheater um Antoine Griezmann geht munter weiter. Schon im Mai hatte der Franzose erklärt, dass er im Sommer die spanische Hauptstadt verlassen werde.

Es sei Zeit für eine neue Erfahrung - ein Jahr, nachdem er noch mit großem Tamtam seine Vertragsverlängerung zelebrierte.

Jedoch ist seitdem noch kein neuer Vertrag für den Weltmeister zustande gekommen.

Als Favorit auf eine Verpflichtung von Antoine Griezmann galt lange der FC Barcelona, Gespräche mit dem Spieler bestätigte Barça-Präsident Josep Maria Bartomeu am Freitag.

Doch die Katalanen und Atletico Madrid werden sich nicht einig – nun scheint der Wechsel innerhalb der Primera Division zu platzen.

Barça würde die notwendige Ablösesumme in Höhe von 120 Millionen Euro gern in Raten bezahlen, davon hält Griezmanns aktueller Verein jedoch nichts und warf beiden Seiten unlautere Methoden vor.

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Zudem müsse der Stürmer am Sonntag zum Trainingsauftakt erscheinen.

Atletico Madrid teilt mit: "Am 14. Mai informierte Antoine Griezmann Miguel Ángel Gil, Diego Pablo Simeone und Andrea Berta über seine Entscheidung, den Verein zum Saisonende zu verlassen. In den Tagen nach diesem Treffen erfuhr Atlético de Madrid, dass der Fútbol Club Barcelona und der Spieler im März eine Einigung erzielt hatten, insbesondere in den Tagen nach dem Rückspiel unseres Champions League-Duells gegen Juventus. Sie haben die Vertragsbedingungen seit Mitte Februar ausgehandelt."

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Man verurteile das Verhalten von Griezmann und Barça aufs schärfste, heißt es weiter. Die Verhandlungen mit Griezmann seien zu einer Zeit geführt worden, in der Atleti im Meisterschaftskampf - unter anderem gegen Barça - war.

Es seien "Grundregeln für die Integrität aller Sportwettkämpfe" verletzt worden, so die deutliche Ansage.

Sollten sich Atletico Madrid und Barcelona nicht auf die Zahlungsmodalitäten einigen können, könnte Paris Saint-Germain wieder die Nase vorn haben.

Die Franzosen sollen dem Vernehmen nach bereit sein, die geforderte Summe kommentarlos zahlen zu wollen.

Als Griezmann-Nachfolger hat Atleti bereits Joao Felix (19) von Benfica Lissabon verpflichtet.

Die eigentlich 120 Millionen Euro schwere Ausstiegsklausel des portugiesischen Supertalents wurde auf 126 Mio. aufgestockt und eine Ratenzahlung vereinbart.

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