Atletico Madrid Atletico-Boss prophezeit Joao Felix denselben Werdegang wie Sergio Agüero

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Joao Felix wechselte vor zwei Jahren für stolze 130 Millionen Euro zu Atletico Madrid. Die außergewöhnlichen Leistungen, die von dem 22-Jährigen erwartet werden, sind von ihm bisher zumindest nicht konstant gezeigt worden. Präsident Enrique Cerezo geht jedoch davon aus, dass Felix' "Explosion" nicht mehr lange auf sich warten lässt.

"Wir haben keinen Grund, etwas anderes zu denken", stärkt Cerezo im Interview mit A Bola Felix zunächst den Rücken. "Er arbeitet jeden Tag daran, das höchste Niveau zu erreichen, das wir von ihm erwarten und das er bald erreichen wird. Das erfordert Geduld und Zeit."

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Im Zuge dessen bringt Cerezo das Beispiel Sergio Agüero an. "Es gab zwei Spielzeiten, in denen er mal spielte und mal nicht, bis er dort angekommen ist, wo er jetzt ist. Das Gleiche wird mit Joao Felix passieren."

Sergio Agüero überragte bei Atletico Madrid

Atletico holte Agüero im Sommer 2006 für rund 20 Millionen Euro von seinem argentinischen Heimatklub Atletico Independiente. In der Nachbetrachtung ist der Transfer trotz der zunächst vorherrschenden Anpassungsprobleme als voller Erfolg zu werten. In fünf Jahren erzielte Agüero 100 Tore und assistierte seinen Mitspielern 45-mal.

Felix ist von diesen Werten natürlich noch sehr weit entfernt. Der Portugiese startete mit einem Knöchelbruch in die Saison und fiel außerdem wegen einer Muskelverletzung länger aus. Cerezo und Co. trauen ihm aber schon bald den großen Wurf zu. Im letzten Meisterschaftsspiel gegen Mallorca (1:2) gab Felix nach überstandener Muskelblessur immerhin sein halbstündiges Comeback.

In der Champions League musste der Portugiese allerdings 90 Minuten lang von der Ersatzbank aus zuschauen, wie sich seine Mannschaftskollegen durch ein 3:1 beim FC Porto den Einzug ins Achtelfinale als Gruppenzweiter hinter dem FC Liverpool erkämpften.