Atletico Madrid

Joao Felix: Es droht großer Wechselärger im Januar - Diego Simeone gefragt

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Die Stimmung bei Atletico Madrid ist nach drei Niederlagen zum Jahresausklang verständlicherweise nicht die beste. Und wäre die sportliche Schieflage nicht schon genug, kommen offenbar auch noch Probleme mit Joao Felix auf den Spanischen Meister zu.

Der Portugiese war nach seinen Einwechslungen in den Auswärtsspielen gegen Real Madrid (0:2) und dem FC Sevilla (1:2) aufseiten der Colchoneros einer der Besten. Trainer Diego Simeone sah aber dennoch kein Startelfpotenzial, was offenbar Unbehagen auslöst.

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Felix' Management ist laut AS bereits auf der Suche nach einem Ausweg für seinen Klienten – und zwar schon im Januar. In der Premier League soll es Interessenten geben, namentlich wird allerdings kein Klub genannt. Der FC Liverpool hatte es im Oktober diesbezüglich in die Gerüchtebörse geschafft.

Atletico Madrid will nicht, dass Joao Felix geht

Atletico will dem jedoch entgegenwirken. Dem Bericht zufolge wisse man innerhalb des Vereins, dass Felix der beste Spieler sei, der Simeone zur Verfügung steht. Weder Vereinspräsident Enrique Cerezo noch Geschäftsführer Miguel Angel Gil Marin beschäftigen sich auch nur im Ansatz damit, Felix abzugeben.

Der Ball liegt nun offenbar bei Simeone, von dem gefordert wird, dass Felix endlich zum Stammspieler avanciert. Der 130-Milllionen-Mann kommt bisher auf 14 Einsätze mit einem Tor und zwei Vorlagen. Zu wenig für beide Seiten. Felix war mit Problemen nach seinem Knöchelbruch in die Saison gestartet.

Cerezo hatte sich bei A Bola bereits auf die Felix-Seite geschlagen. "Wir haben keinen Grund, etwas anderes zu denken (als dass Felix noch durchstarten wird; Anm. d. Red.). Er arbeitet jeden Tag daran, das höchste Niveau zu erreichen, das wir von ihm erwarten und das er bald erreichen wird. Das erfordert Geduld und Zeit."