Er sagte Real ab :Axel Witsel verrät: Warum ein Wechsel zu Real Madrid keinen Sinn machte

Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com
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BVB-Mittelfeldakteur Axel Witsel hat einst eine Offerte von Real Madrid ausgeschlagen.

Bei den Königlichen hätte der heute 30-Jährige im Sommer 2012 landen können. Bei DAZN verriet er, dass er damals auf dem Radar von Jose Mourinho gewesen sei.

"Dann hat Real aber Luka Modric verpflichtet, deswegen hat ein Transfer nach Madrid für mich keinen Sinn mehr gemacht."

Statt dann aber von Benfica Lissabon zu einem anderen großen Verein zu gehen, wechselte Axel Witsel nach einigen "guten Gesprächen" zu Zenit St. Petersburg.

"Ich bin ein offener Mensch und hatte keine Angst vor Russland."

Vier Jahre später habe er dann schon bei Juventus Turin im Büro gesessen und nur noch auf seinen Vertrag gewartet, bis sich die Russen meldeten und ihn zurückbeorderten.

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"Ich musste eigentlich nur noch den Vertrag unterschreiben", erinnerte sich der Mittelfeldspieler, der Russland dann ein halbes Jahr später gen China verließ.

Dort absolvierte der Belgier 47 Pflichtspiele, in dem ihn sechs Tore und vier Vorlagen gelangen. Nach einem Schreckerlebnis beschloss er dann aber wieder nach Europa zurückzukehren.

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Kurz vor der WM 2018 war seine Tochter krank und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. In Tianjin sei die Ausstattung aber so schlecht gewesen, dass ihm klar wurde: "Geld ist zwar wichtig, aber nicht gleichbedeutend mit Glück."

So kam Witsel nach dem Turnier zu Borussia Dortmund.

"Zuerst ist Michael Zorc auf mich zugekommen, danach hat mich Lucien Favre angerufen. Dortmund ist ein Top-Klub - und ich wollte unbedingt zu einem europäischen Top-Klub. Es war die richtige Entscheidung. Die Verhandlungen mit Tianjin waren nicht einfach, aber am Ende hat alles funktioniert."

Bei den Schwarz-Gelben zählt er zum Kreise der Stammspieler, ist aus dem Favre-Team nicht mehr wegzudenken. Nun will er nach der Vize-Meisterschaft in den kommenden Jahren Titel sammeln.

"Als ich nach Dortmund gegangen bin, hatte ich aber schon einen Plan. Ich habe für vier Jahre unterschrieben - und diese vier Jahre möchte ich auch beim BVB bleiben, vielleicht sogar länger."

Vor allem fühle sich seine Familie nun wohl, wenn auch Dortmund "nicht die schönste Stadt der Welt" sei.

"Für uns ist es aber der perfekte Ort, weil Dortmund nur zwei Autostunden von Belgien entfernt ist", ergänzte Witsel. Bis nach China musste er mehr als elf Stunden fliegen.

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