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Real Madrid :Barça-Boss schließt Isco-Transfer nicht aus

  • Fussballeuropa Redaktion Freitag, 08.02.2019

Der FC Barcelona schließt eine Verpflichtung von Isco Alarcon (26) von Erzrivale Real Madrid nicht kategorisch aus.

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Zwischen Barça und Real Madrid herrscht seit Jahrzehnten eine erbitterte Rivalität, die unter anderem in Benachteiligungen der Katalanen während der Franco-Diktatur begründet liegt.

Nur selten wechseln Spieler die Seiten zwischen den beiden größten Vereinen Spaniens.

Was passieren kann, zeigt der Transfer von Luis Figo, der 2001 nach seinem Transfer von Katalonien nach Madrid im Camp Nou bei einem Gastspiel der Madrilenen mit einem Schweinskopf und anderen Wurfgeschossen "begrüßt" wurde.

Seit diesem Wechsel sind direkte Wechsel zwischen den Erzrivalen normalerweise ein Tabu. Ausgeschlossen ist es allerdings nicht, dass sich Barça um einen Königlichen bemüht, betont Josep Maria Bartomeu.

Der Präsident des FC Barcelona bezog in einem Interview mit CADENA COPE Stellung zu den Spekulationen um eine Verpflichtung von Real Madrids Isco Alarcon.

"Wenn unsere Trainer uns nach einem Spieler fragen und er Real Madrid verlassen will, würden wir ihn natürlich holen", sagte Bartomeu.

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"Es gibt keine Nichtangriffspakte. Jeder versucht, sein Team am wettbewerbsfähigsten zu machen. Wir würden mit Madrid über Isco sprechen." Dieses Szenario habe es aber lange nicht mehr gegeben.

Isco ist bei Real Madrid unzufrieden. Unter Santiago Solari durfte der spanische Nationalspieler seit Oktober erst dreimal von Beginn an ran.

Der Sporttageszeitung AS zufolge will Isco den spanischen Rekordmeister im Sommer verlassen, sollte Solari (Vertrag bis 2021) auch in der kommenden Saison Cheftrainer bleiben.

Als Interessenten gehandelt werden neben Barça vor allem Juventus Turin und Manchester City, wo mit Pep Guardiola (47) ein Isco-Bewunderer an der Seitenlinie steht.