Champions League :Barça hätte PSG mit dem Videoschiri niemals besiegt, sagt Unai Emery

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Die nationalen Titelerfolge zählen an der Seine nicht mehr allzu viel. Das große Ziel heißt bei Paris Saint-Germain seit Jahren der Titel in der Champions League.

Daran gescheitert ist auch Unai Emery. "Wir haben im ersten Jahr einen beeindruckenden Auftritt im Hinspiel gegen Barcelona gezeigt", erinnerte sich der Spanier bei FRANCE FOOTBALL.

Nach einem 4:0-Sieg gegen die Katalanen schafften es Neymar und Co. in der letzten Sekunde noch, im heimischen Camp Nou 6:1 zu gewinnen und mit insgesamt 6:5 weiterzuziehen.

"Wir sind ausgeschieden, weil es damals noch keinen Videoassistenten gab", begründete Emery das Aus im Nachhinein: "Wir sind eindeutig wegen der Schiedsrichterleistung ausgeschieden."

Auch im Jahr danach habe man gegen Real Madrid Nachteile gehabt, betonte der Spanier.

Nach seiner Zeit bei PSG wechselte Emery zum FC Arsenal, wo er jedoch im November des Vorjahres von seinen Aufgaben entbunden wurde.

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"Arsenal war, bevor ich anfing, schon zwei Jahre auf dem Weg nach unten. Wir haben diesen Fall gestoppt und sogar angefangen, den Klub wiederaufzubauen", verteidigte der 48-Jährige seine Arbeit.

Im Europa-League-Finale unterlagen die Gunners dem FC Chelsea jedoch deutlich 1:4 und auch die Qualifikation für die Champions League gelang wegen eines fehlenden Punktes nicht.

"Wir hatten die Champions League fest im Griff, aber am Ende ging es schief. Aber es war trotzdem eine gute Saison und wir waren der Auffassung, dass wir uns weiter verbessern", erklärte Emery weiter.

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Besser wurde es dann aber nicht mit dem Spanier. Die Schuld lag vor allem an den Abgängen von Laurent Koscielny, Nacho Monreal, Aaron Ramsey und Petr Cech.

"Das waren Persönlichkeiten, die wir diese Saison vermisst haben. (…) Und andere Stars hatten keine gute Einstellung, fragten nach mehr, als sie zurückgaben. Bezieht man das alles mit ein, hätten wir mehr Zeit für die Entwicklung eines neuen Arsenals gebraucht. Das ist es, was ich wollte", suchte Emery eine Erklärung.

Inzwischen steht Emery spanischer Landsmann Mikel Arteta an der Seitenlinie des FC Arsenal. Die Gunners liegen nach 25 Spieltagen auf einem enttäuschenden 10. Tabellenplatz.

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