FC Barcelona :Barça, Inter oder ManCity? Lionel Messi will bald für Klarheit sorgen

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Massimo Moratti hatte in seiner jahrelangen Amtszeit als Präsident von Inter Mailand schon mal durchklingen lassen, dass er vor der Verpflichtung des jungen Lionel Messi stand. Der ehemalige Manager glaubt daran, dass die Nerazzurri mindestens versuchen werden, sich den Superstar zu schnappen.

"Ich kann mir nur vorstellen, dass Inter es bereits versucht hat", sagt Moratti der AS. In der Vergangenheit hatte die chinesische TV-Gruppe Suning, die zu Inters Besitzer gehört, für großen Wirbel gesorgt, als ein Ligaspiel mit Messis Silhouette auf der Mailänder Kathedrale angekündigt wurde.

Jene geschaltete Anzeige lässt Moratti Raum zum Spekulieren: "Das lässt mich glauben, dass sie bereits mindestens einen Versuch unternommen haben. Wenn nicht, dann werden sie es bald versuchen."

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Inmitten der Coronakrise ist es allerdings nur sehr schwer vorstellbar, dass ein Klub die Messi-Ablöse aufbringen kann. Die alljährliche Klausel, die es La Pulga ermöglicht, den FC Barcelona ablösefrei zu verlassen, ist abgelaufen. Barça verweist im Zuge dessen auf die Ausstiegsklausel über 700 Millionen Euro.

Hintergrund


Moratti würde dies nicht abschrecken. "Es ist kein einfaches Geschäft auf wirtschaftlicher Ebene, das ist klar", gibt der 75-Jährige zu. "Das größte Hindernis, das es zu überwinden gilt, ist das, was Messi will. Wir müssen verstehen, ob er wirklich beabsichtigt, Barça zu verlassen."

Lionel Messi will sich bald erklären

Bald dürfte im Fall Messi Klarheit herrschen. Der argentinischen Zeitung OLE zufolge will sich der sechsfache Weltfußballer in den kommenden Tagen offiziell zu seinen Zukunftsplänen äußern.

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Diese Erklärung wird nicht nur mit Spannung bei den Katalanen und wohl auch Inter erwartet, sondern auch bei Manchester City.

Manchester City prüft Messi-Verpflichtung

Wie ESPN in Erfahrung gebracht haben will, sind die Sky Blues - wie schon häufig - an einer Messi-Verpflichtung interessiert. Der Scheich-Klub prüfe ob der Deal finanziell möglich wäre, ohne gegen das Financial Fairplay zu verstoßen.

Manchester City hatte wegen diesem Thema bereits Ärger mit der UEFA, wurde für zwei Jahre aus der Champions League ausgeschlossen. Doch der Internationale Sportgerichtshof sprach die Cityzens aus Mangel an Beweisen und wegen teilweiser Verjährung frei.

Thomas Tuchel: "Lionel Messi wäre bei PSG sehr willkommen"

Als Messi-Interessent wurde nach dem Barcelona-Debakel gegen Bayern München auch Paris Saint-Germain gehandelt. Im Parc des Princes könnte Messi mit seinem Kumpel Neymar zusammenspielen.

Auf Nachfrage zu Messi erklärte PSG-Chefcoach Thomas Tuchel lachend: "Er ist willkommen, wirklich willkommen. Welcher Trainer würde schon 'Nein' zu Messi sagen."

An einen Vereinswechsel des Superstars glaubt der Ex-Dortmunder allerdings nicht: "Ich denke, Messi wird seine Karriere in Barcelona beenden. Er ist in Barcelona und das ist gut so."

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