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FC Barcelona :Barça meldet sich im Streit um Rabiot zu Wort

  • Fabian Biastoch Montag, 31.12.2018

Der FC Barcelona will Adrien Rabiot unbedingt verpflichten. Haben die Katalanen zu unlauteren Mitteln gegriffen?

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Paris Saint-Germain ist sich sicher: "Das Angebot traf am 29. August um 20 Uhr bei uns ein. Das bedeutet, dass Barcelona mit Rabiot eine Einigung erzielt hat, bevor sie mit uns darüber gesprochen haben", polterte Sportdirektor Antero Henrique bei RMC SPORT.

Und weiter: "Es nicht möglich ist, innerhalb von 24 Stunden eine Einigung mit einem Spieler wie Adrien Rabiot zu erzielen. Damit ist klar, dass Barcelona schon eine Einigung mit ihm erzielt hatte."

Zudem hätte der FC Barcelona nur 15 Millionen Euro geboten. In den Augen von PSG zu wenig für einen Spieler "des Standings von Rabiot".

Nun haben sich auch die Katalanen zu Wort gemeldet. In einem Statement auf der Homepage heißt es: "Der FC Barcelona hatte in den Verhandlungen mit PSG und jedem anderen Klub stets die Absicht, mit größtmöglicher Transparenz zu arbeiten."

Es seien "keine Regeln gebrochen" worden und man habe nur "im Monat August und vor einer Woche" Kontakt wegen des 23-Jährigen, der bei PSG wohl nicht mehr spielen wird, aufgenommen und auch stets das Management des französischen Meisters informiert.

Schon bei dem Wechseltheater um Ousmane Dembele hatte sich der FC Barcelona jedoch grenzwertig verhalten, sodass ein Wechsel Rabiots nach Ende seines Vertrages im Sommer zu den Katalanen wenig überraschend sein dürfte.

Der Sporttageszeitung AS zufolge könnte Rabiot aber auch bereits im Winter Richtung Barcelona gehen - für lediglich fünf Millionen Euro Ablöse.

Unter Chefcoach Thomas Tuchel spielt Rabiot keine Rolle mehr. Laut PARIS UNITED soll der 23-Jährige Kabinenverbot an Spieltagen erhalten haben.

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