Gehaltsbudget sinkt um 270 Millionen :Barça muss kräftig sparen - der Plan mit Philippe Coutinho

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Die vertrackte Situation in diesem Pandemie-Sommer hatte letztendlich dazu geführt, dass Philippe Coutinho dem FC Barcelona erhalten blieb. Trainer Ronald Koeman hatte schon im Vorfeld seine hohe Meinung über den Brasilianer kundgetan, und setzt diesen auch permanent ein.

Wie die Fachzeitung SPORT berichtet, könnte Coutinhos noch bis Juni 2023 datierter Vertrag vorzeitig verlängert werden. Dies geht angeblich mit der Gehaltsanpassung einher, die Barça aufgrund der prekären Finanzsituation mit seinem Personal in Kürze ausgehandelt haben will.

Philippe Coutinho (28) soll einer vorübergehenden Reduktion seiner Bezüge zustimmen, wobei der Verzichtsanteil seines Gehalts bei einer Vertragsverlängerung mit eingerechnet werden würde und auf mehrere Jahre aufgeteilt werde. Der Ex-Kicker des FC Bayern (2019 bis 2020) sei von diesem Plan durchaus angetan und zuversichtlich, eine Einigung zu finden.

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Der Rückkehrer kommt nach sechs Pflichtspielen auf gute vier Torbeteiligungen. Einen Monat setzte Coutinho mit einer Verletzung am linken Oberschenkel aus. Am Dienstag kehrte er ins Training zurück. Gegen Atletico Madrid am Samstag (21:00 Uhr) könnte er sein Comeback feiern.

Hintergrund


Barcelona muss Gehaltsbudget drastisch reduzieren

Der FC Barcelona muss wegen coronabedingter Einnahmeausfälle kräftig sparen. Die von der Liga vorgegebene Gehaltsobergrenze sinkt um 270 Millionen Euro gegenüber dem Zeitpunkt vor der Corona-Krise. Barça darf nur noch bis zu 382,7 Millionen Euro an Gehältern für Angestellte und Spieler zahlen.

Neuer Spitzenreiter im Gehaltsbudget ist Real Madrid mit einer Obergrenze von 468 Millionen Euro. Die Königlichen mussten ein Minus von 172 Millionen Euro hinnehmen. Das Gehaltsbudget ist an die Vereinseinnahmen gekoppelt.