Corona-Entscheidung :Barça muss wählen: Entweder Neymar oder Lautaro Martinez

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Experten gehen davon aus, dass sich die Corona-Pandemie vor allem auf dem Transfermarkt bemerkbar machen wird. Heißt: Für die Wechselzeit nach dieser Saison werden keine derart gigantischen Summen erwartet, wie sie in den letzten Jahren teilweise umgesetzt wurden.

Ebendaher ist auch der FC Barcelona gezwungen, seine Pläne für den Transfersommer zu modifizieren. Laut einem ESPN-Bericht müssen sich die katalanischen Planer aufgrund der finanziellen Einschränkungen zwischen Neymar und Lautaro Martinez entscheiden.

Eine der Quellen, auf die sich das Medium bezieht, berichtet von einem langen Weg, der nötig war, um beide überhaupt dazu zu bringen, einen Vertrag in Barcelona unterzeichnen zu wollen. Inzwischen sollen die Verantwortlichen aber eingesehen haben, dass nur ein Transfer dieser Art stemmbar sein wird.

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Neymar bleibt die bevorzugte Option im Camp Nou. Innerhalb Barças wird dieser Tage über eine Gehaltsreduktion diskutiert, die zwischen 20 und 30 Prozent liegen könnte.

Dies würde Spielraum für die Neymar-Rückholatkion schaffen. Teil des Barça-Plans soll unter anderem sein, sich Artikel 17 des FIFA-Transferreglements zunutze zu machen.

Neymar müsste seine noch bis 2022 datierte Zusammenarbeit mit Paris Saint-Germain kündigen, so dass der Sportsgerichtshof (CAS) die Ablöse bestimmen würde.

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In der Causa Martinez, so ist es bei ESPN zu lesen, ist Barça inzwischen der Meinung, dass die Ablöse zu hoch angesetzt sei.

Inter Mailands Topangreifer verfügt über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 111 Millionen Euro, die interessierte Klubs in den ersten beiden Juli-Wochen aktivieren können.

Barcelona soll jüngst versucht haben, die Ablösesumme zu drücken und 70 Millionen Euro plus Arturo Vidal und Nelson Semedo geboten haben. Allerdings ohne Erfolg.