:Barça verlangt Schadensersatz von Radiosender "Cadena Cope" wegen Dopingbehauptungen

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Es gab zwar schon eine Entschuldigung der Rundfunkanstalt, die der katholischen Kirche angehört, für dessen Behauptungen, doch das war Barca und Präsident Rosell nicht genug. In einer Stellungnahme erklärte Barca, dass eine Erklärung des Senders deshalb nicht ausreichend sei, weil in ihr keine ausdrückliche Richtigstellung des Doping-Berichts enthalten sei.

Radiosender: "Mediziner von zweifelhaftem Ruf"

Der Sender hatte berichtet, das bei Barca "Mediziner von zweifelhaftem Ruf" beschäftigt wären. Der Sender berief sich dabei nach eigenen Angaben auf Vereinskreise des Ligarivalen Real Madrid. Bei Barcelona löste dieser Bericht eine Welle der Empörung aus. Hinter dem Doping-Bericht sah die katalanische Presse eine Schmutzkampagne und vermutete die Vereinsführung von Real Madrid als Hintermann.

Daraufhin rief Real-Präsident Florentino Pérez seinen Barca-Amtskollegen Sandro Rosell an und versicherte, dass die Madrilenen mit dem Radio-Bericht nicht das Geringste zu tun hätten. Daraufhin erklärten die Katalanen, dass Rosell "keinen Grund habe, seinem Real-Kollegen nicht zu glauben."

Hintergrund


2006 erhielt Barça in ähnlichem Fall Schadensersatz

Vor rund fünf Jahren brachte die Zeitung "Le Monde" den FC Barcelona schon einmal mit Doping in Verbindung. Damals verklagten die Katalanen das angesehene französische Blatt. Via Gerichtsurteil bekamen Barca einen Schadenersatz von 300.000 Euro zugesprochen.