FC Barcelona :Barça-Wahlen: Victor Font erhält prominente Unterstützung - und einen neuen Gegenspieler

imago victor font 202011010
Foto: Marca / imago images

Sechs Kandidaten bewerben sich mittlerweile offiziell um die nächste  Barça-Präsidentschaft, unter anderem Victor Font. Der momentan als Favorit gehandelte Unternehmer erhält nun prominente Unterstützung.

Der Onkel von Tennis-Legende Rafa Nadal schließt sich dem Team um Victor Font an und soll Vorstandsmitglied werden, sollte Font Anfang Januar das Mandat der Socios erhalten. "Barcelona ist mehr als ein Verein - es steht für Emotionen. Ich möchte ein Modell, bei dem alle Spieler von der ersten Mannschaft bis zur Jugendmannschaft wissen, dass sie nach der katalanischen Regierung das zweitwichtigste Establishment in Katalonien darstellen", sagte Toni Nadal.

Nadals Neffe Rafa ist bekennender Fan von Real Madrid. Unfrieden in der Familie fürchtet Toni Nadal nicht, sollte er zukünftig im Barça-Vorstand sitzen. "Ich bin sein Onkel, und er ist Madrid-Fan, aber ich bin auch der Bruder eines ehemaligen Barcelona-Spielers. Ich habe keinen Hass auf die Rivalen. Das Wichtigste ist, dass man für Barcelona das bestmögliche erreicht."

Xavi Vilajoana will Präsident werden - was machen Laporta und Rosell?

Font und Nadal haben sich vor zwei Jahren kennengelernt. Bald wollen sie die Geschicke der Blaugrana führen. Xavi Vilajoana hat etwas dagegen. Der Ex-Barcelona-Vorstand meldet wohl in Kürze seine Avancen auf die Präsidentschaft an.

Laut RADIO KANAL BARCELONA wird der ehemalige Mitarbeiter von Ex-Präsident Josep Maria Bartomeu am Donnerstag seine Kandidatur bekanntgeben. Unter Bartomeu war Vilajoana für das Frauenteam und die Jugendabteilung verantwortlich, nun will er ganz nach oben.

Hintergrund


Zuvor hatten neben Victor Font schon Jordi Farré, Toni Freixa, Lluís Fernández Alá, Agustí Benedito und Pere Riera ihren Hut in den Ring geworfen. Joan Laporta (Barça-Präsident von 2003 bis 2010) liebäugelt ebenfalls mit einer Kandidatur.

Tritt Sandro Rosell nochmal an?

Ex-Boss Bartomeu soll indes laut dem streitbaren spanischen Reporter Eduardo Inda von OKDIARIO Sandro Rosell eine erneute Kandidatur ans Herz legen. Rosell war 2014 im Zuge der Ungereimtheiten des Neymar-Transfers zurückgetreten, sein Vize Bartomeu hatte übernommen und den Verein bis zu seinem Rücktritt Ende Oktober geführt.