Paris Saint-Germain :Barça-Wechsel 2020: Neymars Anwälte sind bereits fleißig

Foto: BW Press / Shutterstock.com
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Bereits Mitte Juli soll Neymar an die Bosse mit der Absicht herangetreten sein, Paris Saint-Germain in diesem Sommer verlassen zu wollen.

Bei den Klubbesitzern aus Katar soll dieses Vorhaben für große Verwunderung gesorgt haben, berichtet LE PARISIEN. Die Emire sollen sich "gedemütigt gefühlt" haben, heißt es.

Trotz der Umstände hätte das Management signalisiert, Neymar abgeben zu wollen – aber nur für mehr als die gezahlten 222 Millionen Euro.

Weiter wird davon geschrieben, dass die PSG-Posse Druck auf die Neymar-Seite ausübten, der Flügelspieler solle sich öffentlich zu seinem Wechselwunsch und der Rückkehr zum FC Barcelona bekennen.

Von dort gab es allerdings Gegenwind. Grund für das ausgebliebene Statement sei gewesen, dass sich Neymar noch die Option offenhalten wollte, sich Real Madrid anzuschließen zu können.

Doch die Königlichen sollen nie echtes Interesse an einer Verpflichtung bekundet haben. PSG-Sportdirektor Leonardo bestätigte, man verhandele nur mit Barça.

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Als am 13. August eine Verhandlungsrunde in Paris anberaumt wurde, sei Barça "praktisch mit leeren Händen" gekommen – und habe lediglich eine geringe Summe und Philippe Coutinho für Neymar geboten.

Doch der brasilianische Nationalspieler wollte nicht zu PSG und wurde letztendlich an Bayern München verliehen.

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Später bot Barça Ousmane Dembele und Ivan Rakitic plus Cash, doch Dembele wollte gar nicht weg.

Laut LE PARISIEN stand ein Neymar-Transfer zu keinem Zeitpunkt wirklich bevor, zumal Nasser Al-Khelaifi sogar 300 Millionen Euro Ablöse gefordert haben soll.

2020 wird das Theater aller Voraussicht nach von vorne losgehen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge will Neymar weiter zu Barça.

Und laut MUNDO DEPORTIVO gibt es eine Möglichkeit, die hohe Ablöseforderung von PSG zu umgehen.

Der Sporttageszeitung zufolge könnte Neymar im Juni 2020 seinen Vertrag gemäß Artikel 17 des  FIFA-Reglements kündigen.

Seit 2001 existiert die Möglichkeit, einen Vertrag nach drei Jahren im Verein einseitig zu kündigen, auch ohne einen triftigen Grund. In diesem Fall würde die Ablösesumme in erster Instanz von der FIFA festgelegt.

Ähnliche Fälle gab es bereits: Der 'Webster-Fall ' (2008) und der ' Matuzalem-Fall ' (2009). Die FIFPRO-Spielergewerkschaft führt sie als Präzedenzfälle an.

Neymars Anwälte liebäugeln mit einer einseitigen Kündigung.

Laut MD haben sie das Szenario bereits durchgeplant. Neymars Ablöse für 2020 veranschlagen sie auf rund 170 Millionen.

Neymar müsse PSG innerhalb von fünfzehn Tagen nach dem letzten offiziellen Spiel seiner Saison mitteilen, dass er den Vertrag beenden will.

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