Nach Mega-Comeback :Barça-Wechsel, Fan-Pfiffe: Neymar spricht Klartext

Foto: Antonio Scorza / Shutterstock.com
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Gegen Racing Straßburg stand es lange 0:0. Erst in der Nachspielzeit sahen die Fans im Prinzenpark-Stadion den entscheidenden Treffer zum 1:0 für Paris Saint-Germain.

Ausgerechnet Neymar rettete dem französischen Meister mit einem Traumtor per Fallrückzieher den vierten Sieg im fünften Spiel der Ligue 1.

"Neymar widersetzte sich allem", titelte L'ÉQUIPE nach dem Sieg, bei dem der Brasilianer in der zweiten Minuten der Nachspielzeit getroffen hatte und anschließend teilweise ausgepfiffen wurde.

Auch ließen einige Anhänger mit unschönen Plakaten ihren Frust freien Lauf.

Der 27-Jährige, der im Sommer seinen Wechsel zurück zum FC Barcelona forcierte, bracht nach der Partie sein Schweigen.

Er sagte zur Stimmung im Stadion: "Es ist traurig, es ist schade, ich wusste, dass sie das tun würden. Es ist Fußball, aber am Ende ist Gott sehr fair."

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Mit den Erfahrungen bei seinem Comeback wisse er nun, dass "ich jedes Spiel spielen werde, als wenn wir auswärts spielen würden. Ich brauche sie nicht, um mich zu unterstützen oder meinen Namen zu rufen."

Und Neymar weiter: "Ich möchte, dass sie PSG unterstützen. Es wird gesagt, dass der Verein über jedem Spieler steht, also sollen sie die Mannschaft vorantreiben. Das ist besser, als mich zu beleidigen."

Jeder wisse, dass er unbedingt wechseln wollte, führte Neymar weiter aus.

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"Ich hatte persönliche Gründe, es war nicht gegen PSG. Wenn Sie sich an einem Ort nicht wohl fühlen, wollen sie weg. Ich habe alles getan, aber sie haben mich nicht weggelassen", resümierte der Stürmer.

Das Kapitel sei nun abgeschlossen und er total auf seine Aufgabe in Frankreich fokussiert. "Ich bin ein Spieler von Paris Saint-Germain, ich werde alles auf dem Platz geben. Es ist mein Job."

Neymar Vertrag bei PSG läuft noch bis zum 30. Juni 2022. Im Sommer hatte es einen wochenlangen Transfer-Poker um den Offensivstar gegeben – eine Rückkehr zum FC Barcelona scheiterte.

Jedoch sollen die Katalanen im neuen Jahr einen weiteren Anlauf unternehmen wollen.

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