Ex-Manager stellt klar :Barça wusste, dass Ousmane Dembele nicht einfach ist


Der FC Barcelona hat bereits vor der Verpflichtung von Ousmane Dembele Kenntnis von dessen zuweilen ausbaufähiger Pünktlichkeit gehabt.

  • Fabian BiastochDonnerstag, 25.04.2019
Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com
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Ousmane Dembele hat sich erst jetzt richtig eingelebt. Zuvor fiel er beim FC Barcelona vor allem abseits des Platzes auf. Ein kalkuliertes Risiko.

Das hat nun Robert Fernandez verraten, der 2017 als Sportdirektor den Transfer maßgeblich mit in die Wege geleitet hatte.

"Wenn wir über Ousmane Dembele sprechen, muss ich sagen, dass ich alles wusste", sagte er bei BEINSPORTS.

"Ich kannte die Situation und ich wusste, dass er in Dortmund schon zu spät zu Trainingseinheiten erschienen war."

Fernandez, der als Aktiver unter Johan Cruyff beim FC Barcelona spielte, sei selbst oft zu spät zum Training gekommen. Er spielte dennoch jeden Sonntag.

"Das war also kein Problem", betonte der ehemalige Sportdirektor, dessen Vertrag im Sommer 2018 ausgelaufen war.

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Dembele wechselte für 120 Millionen Euro von Borussia Dortmund in die Primera Division, ein paar Monate später kam auch Philippe Coutinho.

"Wir mussten zu ungewöhnlichen Methoden greifen. Wir mussten damals mehr Geld ausgeben, als wir wollten. Aber mit Coutinho und Dembele haben wir zwei sehr gute Spieler gekauft", lobte der 56-Jährige. Der ehemalige Liverpooler hat 135 Millionen Euro gekostet.

Der Personalwechsel in der katalanischen Offensivabteilung war notwendig geworden, weil PSG Neymar dank dessen Ausstiegsklausel für 222 Millionen Euro verpflichtete – gegen den Willen der Katalanen.

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