Barcelona vs. Paris :Poker um Verratti: Barça-Manager widerspricht PSG-Coach Unai Emery

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Der Sportdirektor der Katalanen dementierte Aussagen von Paris-Trainer Unai Emery. Dieser hatte bei der Trainertagung in Nyon  erklärt, dass es normal sei, dass ein Klub wie Barcelona den Werdegang  von Marco Verratti verfolge.

Barcelona habe sich aber nie um Verratti bemüht, so der PSG-Coach. Das lässt Robert Fernandez nicht stehen. "Das ist nicht wahr", wirft der Sportdirektor Unai Emery Lügen vor.

Robert Fernandez weiter: "Ich habe persönlich mit Emery gesprochen, wir kennen uns seit seiner Zeit beim FC Valencia. Er weiß nur allzu gut, dass wir Verratti wollten."

Barcelona wollte sein zentrales Mittelfeld mit dem italienischen Nationalspieler verstärken, und der Spieler selbst war wechselwillig.

PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi stellte jedoch klar, dass man Verratti nicht abgeben werde. Am Ende der Transferperiode stand Verratti weiterhin bei PSG unter Vertrag.

Hintergrund


Und im Gegenzug holte Paris Superstar Neymar dank dessen Ausstiegsklausel in Höhe von 222 Millionen Euro von den Katalanen - gegen den Willen des FC Barcelona.

Als Alternative für Verratti verpflichtete Barça letztendlich Paulinho. Für den 29-Jährigen von Guangzhou Evergrande zahlte Barcelona 40 Millionen Euro Ablöse - ein Transfer, der den Barcelona-Bossen viel Kritik einbrachte.