FC Barcelona :"Bartomeu hätte schon nach dem Fall Neymar gehen müssen"

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Foto: LevanteMedia / Shutterstock.com

Die Kritik an Josep Maria Bartomeu wird nicht leiser. Der Barça-Präsident wird von vielen Fans als Schuldiger für den Abschiedswunsch von Lionel Messi gesehen - unter anderem wegen dessen verfehlter Kader- und Personalpolitik der vergangenen Jahre.

In der vergangenen Woche wurde ein Misstrauensvotum gegen den Funktionär eingereicht. Eine Initiative, die von Fanvereinigungen und mehreren Präsidentschaftskandidaten unterstützt wird, fordert den Rücktritt von Bartomeu und dem Vorstand.

Jordi Farre, der zum neuen Präsidenten gewählt werden will, hofft auf Einsicht bei Bartomeu. "Ich nutze die Gelegenheit, hier zu sein, um den Rücktritt von Josep Maria Bartomeu zu fordern", erklärte er bei RADIO MARCA. "Er hätte mit dem 'Neymar-Fall' zurücktreten sollen, aber jetzt ist die Situation nicht mehr tragbar. Er muss zur Seite treten und andere ranlassen."

Barça hatte den Vertrag mit Neymar im Jahr 2017 bis 2022 verlängert und seine Ausstiegsklausel auf 222 Millionen Euro festgelegt. Dass Paris Saint-Germain die festgeschriebene Ablösesumme ziehen könnte, hatte sich von den Bossen offenbar niemand vorstellen können. In der Folge kam es zu mehreren Gerichtsverfahren zwischen Barcelona und Neymar.

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