Bayern München :Bayerns Königstransfer: James blüht endlich auf - Heynckes will mehr sehen

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Der 72-Jährige, der nach seinen Jahren in Bilbao und bei den Königlichen Spanisch spricht, hat einen Zugang zu dem 26-Jährigen gefunden, hilft ihn bei Bayern München anzukommen.

Beim 2:0-Sieg gegen Leipzig trug das bereits die ersten Früchte. Ein Tor und einige gute Flanken und in beiden Kategorien der beste Münchner auf dem Platz (sechs Torschüsse, fünf Vorlagen).

Die Leistung von James Rodriguez fiel also auf. "Der Trainer spricht viel mit James, der ein richtig gutes Spiel gemacht hat. Er war voll da, hat sein Tor gemacht und auch gute Flanken eingebracht. So kann es weitergehen", lobte da auch Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

In Abwesenheit vom geschonten Kingsley Coman und des verletzten Franck Ribery blühte der Kolumbianer regelrecht auf. Angesichts der Ideen hinter seiner Verpflichtung ist das auch besser so.

Hintergrund


Schließlich wollen die Bayern mit dem Kapitän der kolumbianischen Nationalelf einen neuen Markt erobern haben bereits verschiedene Kooperationen vereinbart.

Dazu ist es wichtig, dass James seine Zeit nutzt und von der Leihgabe zur dauerhaften Verpflichtung wird. Und nun sind die ersten Schritte gemacht.

"Ich denke, ich kann der Mannschaft helfen", sagte James der TZ, er habe anfangs Anpassungsprobleme gehabt und zuletzt Schmerzen im Rücken.

Er müsse sich erst an den neuen Lebensstil in München gewöhnen. "Das klappt nicht von heute auf morgen", sagte er. Inzwischen aber fühle er sich wohl. "Ich sehe meine Zeit hier in München als komplett neues Leben."

Jupp Heynckes lobte nach der Partie: "Er hat ein Prima Spiel gemacht, er hat viele Ballkontakte gehabt, er ist ein fantasievoller Fußballer."

Allerdings merkte er auch an: "Aber ich bin ein Trainer, der noch mehr verlangt. Daran werden wir noch arbeiten, das gilt aber nicht nur für ihn, sondern die gesamte Mannschaft."