Bayern München :Wechsel-Wirbel um Douglas Costa: Jetzt geht er doch zu Juventus

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Schon vor Wochen galt der Vereinswechsel von Douglas Costa aus München zum italienischen Rekordmeister als ausgemachte Sache – doch dann verzögerte sich der Deal.

Ein Grund: Die Ausländerregelung der Serie A. Einem  Verein sind nur zwei Nicht-EU-Ausländer gestattet.

Da Rechtsverteidiger Dani Alves (hat einen spanischen Pass) den Klub überraschend verließ, braucht Juve Ersatz. Und mit dem Brasilianer Danilo (Real Madrid) war ein Nicht-EU-Ausländer im Visier.

Da Douglas Costa ebenfalls Nicht-EU-Ausländer ist, wären Juves Plätze bereits belegt. Doch offenbar hat die Alte Dame eine Lösung gefunden, denn Douglas Costa steht nun vor einem Wechsel nach Turin.

Hintergrund


Das berichtet zumindest SKY SPORT NEWS HD. Dem Pay-TV-Sender zufolge feilen Bayern München und Juventus an den letzten Details des Wechsels. Juve bietet bisher 35 Millionen Euro plus Boni.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge (61) hatte zuletzt angedeutet, dass der Südamerikaner an der Säbener Straße bleiben könne.

" Wir sind uns längst noch nicht sicher, ob Costa nicht vielleicht doch besser bleibt", erklärte der Vorstandsvorsitzende.

Doch nun die Kehrtwende: Douglas Costa steht vor einer Anstellung beim Champions-League-Finalisten.

Der Wechsel des Brasilianers bedeutet wohl auch, dass Neuzugang Serge Gnabry nicht verliehen wird und in der kommenden Saison beim deutschen Rekordmeister mit Franck Ribery, Arjen Robben und Kingsley Coman um die Plätze auf den offensiven Außenbahnen kämpfen wird.