FC Bayern :Bayern schnappen sich Tuchel-Juwel - Ex-PSG-Star schimpft

thomas tuchel 2020 06 17
Foto: Romain Biard / Shutterstock.com

Hasan Salihamidzic hatte sich bezüglich der Sommerplanungen des FC Bayern klar positioniert. Der Sportchef äußerte im April, dass sich der Rekordmeister mit einem Toptalent aus Europa sowie einen internationalen Star verstärken möchte.

Einer dieser zwei Personalien hat sich offenbar geklärt. Verschiedenen Medienberichten zufolge hat sich Tanguy Kouassi für einen Wechsel an die Säbener Straße entschieden. Zuerst hatte das Portal FUSSBALLTRANSFERS.COM darüber berichtet.

Der erst 18 Jahre alte Innenverteidiger, der auch auf der Sechs agieren kann, kostet den Münchnern lediglich eine Ausbildungsentschädigung von rund 300.000 Euro.

Kouassis Vertrag bei seinem Ausbildungsklub Paris Saint-Germain, der sich redlich um eine Verlängerung bemüht hatte, läuft Ende des Monats aus. Die Bayern setzten sich im Poker um das Defensivtalent gegen zahlreichen Konkurrenten durch.

Hintergrund


Bayern stechen BVB, Milan und Gladbach aus

Aus der Bundesliga sollen sich RB Leipzig, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach ebenfalls mit einer Verpflichtung beschäftigt haben. Europaweit galten überdies der AC Mailand und Stade Rennes als Interessenten.

Kouassi gab in dieser Saison unter Thomas Tuchel sein Profidebüt und kam in der Ligue 1 auf sechs Einsätze. Hinzu addieren sich drei Partien im Coupe de France sowie zwei Einwechslungen in der Champions League. Kouassi ist außerdem französischer U18-Nationalspieler.

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Foto: Mitch Gunn / Shutterstock.com

"Tanguy Kouassi wird bei Bayern viel weniger spielen"

Der Abschied des Supertalents an die Säbener Straße sorgt bei Ex-PSG-Profi Jerome Rothen (42) für Unverständnis. "Ich finde das schlichtweg empörend", erklärt der Experte gegenüber RMC.

"Diese jungen Spieler schulden es PSG zu bleiben. Wenn man die Chance hat, in einem solchen Verein seine Profikarriere zu starten, schuldet man ihm dann nicht etwas, wenn er einem einen Profivertrag anbietet und so die Entwicklung fördert?"

Dass sich Kouassi mit seinem Wechsel zum deutschen Rekordmeister einen Gefallen tut, glaubt der ehemalige Nationalspieler (13 Einsätze) nicht.

"Er wird bei Bayern viel weniger spielen. Diese Mentalität ist furchtbar. Das ist es, was mich den Fußball bei diesen jungen Leuten hassen lässt", so der Ex-Profi von PSG, den Rangers, Bastia, Caen, AS Monaco und Ankaragücü.

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