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Paris Saint-Germain :Bemerkenswert: Andre Villas-Boas erklärt Absage an PSG

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Foto: Mitch Gunn / Shutterstock.com
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Seit der Übernahme von Paris Saint-Germain durch die Investoren aus Katar 2012 hatte der Hauptstadtklub bereits namhafte Trainer.

Carlo Ancelotti, Laurent Blanc, Unai Emery und seit 2018 Thomas Tuchel: Auch Andre Villas-Boas (41) hätte bei PSG unterschreiben können.

Das verriet der portugiesische Coach nun im Gespräch mit RMC. Präsident Nasser Al-Khelaifi habe sich mehrfach gemeldet, um ihm den Job anzubieten.

Daraufhin kam es zum Gespräch mit dem damaligen (und heutigen) Sportdirektor Leonardo, was allerdings nicht rund lief.

"Leonardo rief mich an, aber wir hatten kein gutes Gespräch. Es war kein Gefühl zwischen uns", berichtet Villas-Boas dem Radiosender.

"Ich nahm mein Handy und sagte zu Nasser: 'Ich will nicht kommen. Das Gespräch mit Leonardo verlief nicht gut.'"

Doch nicht nur die fehlende Chemie mit Leonardo war ausschlaggebend. Offenbar war das so dominierende PSG für Villas-Boas nicht die richtige Herausforderung.

"Ich rief meinen Assistenten an und sagte ihm: 'Ich glaube nicht, dass es das ist, was ich für meine Karriere will.' Die finanziellen Unterschiede zu anderen Vereinen sind so beträchtlich, dass ich oft sage: Man sollte dafür zahlen, PSG-Coach zu werden."

Andre Villas-Boas weiter: "Natürlich sind alle Ligen schwer zu gewinnen, aber hier ist es immer noch ein bisschen einfacher."

Mittlerweile hat es den 41-Jährigen nach Stationen beim FC Porto, Chelsea, Tottenham, Zenit St. Petersburg und Shanghai SIPG doch noch in die Ligue 1 verschlagen.

Andre Villas-Boas unterschrieb im Sommer 2019 bei Olympique Marseille einen Vertrag bis 2021.

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