Boluda kündigt Kandidatur an :Bestätigt: Real-Boss Perez erhält einen Gegenspieler

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Foto: Fabio Diena / Shutterstock.com

Während Florentino Perez' zweiter Amtszeit (seit Sommer 2009) fuhr Real Madrid bisher vier Champions-League-Titel ein.

In der Primera Division sieht die Ausbeute allerdings mau aus. Die nationale Dominanz von Barça konnte in den vergangenen zehn Jahren nur zweimal gebrochen werden. Auch der spanische Pokal konnte nur zweimal in die Höhe gestemmt werden.

Zudem werden immer wieder die Personalentscheidungen des schwerreichen Unternehmers kritisiert (u.a. Verpflichtung von Rafael Benitez, Verkauf von Angel di Maria und Cristiano Ronaldo).

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Foto: Brais Seara / Shutterstock.com

Vicente Boluda (65) war 2009 für ein halbes Jahr Präsident, ehe Florentino Perez zu seiner zweiten Amtszeit antrat. Nun will der 65-Jährige wieder das höchste Amt beim spanischen Rekordmeister bekleiden.

Hintergrund


Bereits Ende 2019 hatte CADENA SER berichtet, der Geschäftsmann werde gegen Perez kandidieren, nun bestätigte er seine Pläne.

"Das Management von Florentino Perez war großartig, wenn ich es als schlecht bezeichnen würde, bekäme ich gesagt, dass ich verrückt sei", lobt Boluda seinen Nachfolger laut MARCA.

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Foto: / Madridismo.net

Dennoch will der derzeitige Präsident des Basketballteams Gandia Bàsquet Athletic Perez ablösen. "Ich würde gerne wieder Präsident von Real Madrid werden und denke darüber nach, bei den Wahlen mitzumachen", erklärte Boluda.

Die Präsidentschaftswahlen beim Rekordmeister steigen 2021, sind also noch Zukunftsmusik. Derzeit beherrscht das Thema Corona die Schlagzeilen.

Viele Top-Klubs wie Juventus Turin oder Barça haben bereits drastischen Gehaltskürzungen zugestimmt. Bei den Königlichen ist das noch nicht passiert.

Boluda glaubt nicht, dass Real Madrid akute Geldnot hat. "Ich nehme an, Real Madrid wird genug Spielraum und so viel Geld haben, um diese Monate so zu überstehen", erklärte er.

Allerdings hätte er Verständnis, sollte es Kürzungen bzw. einen Verzicht der Profis um Mannschaftskapitän Sergio Ramos geben: "Wenn Real Madrid Gehaltskürzungen vornehmen muss, müssen sie dies tun, egal ob es weh tut."

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