0:6 gegen die Furia Roja :Blamage gegen Spanien: Was Bastian Schweinsteiger am meisten gestört hat

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Foto: Laci Perenyi / imago images

Diese Schlappe muss der gesamtdeutsche Fußball erst mal verarbeiten. Bastian Schweinsteiger fand nach dem erlittenen Schiffbruch der DFB-Elf in Sevilla in seiner Funktion als TV-Experte für die ARD drastische Worte.

"Man kann als deutsche Nationalmannschaft gegen Spanien verlieren, aber nicht so!", rumpelte Schweinsteiger. "Was mich am meisten gestört hat war, dass man sich nicht gewehrt hat. Es hat sich nicht wie ein Team angefühlt. Die Spanier waren uns in allen Belangen überlegen."

Die deutsche Elf gab mit der Niederlage die Gruppenführung in der Nations League an Spanien ab und verpasste in der Folge die Qualifikation für das Final Four im Oktober kommenden Jahres – und damit auch einen einigermaßen versöhnlichen Abschluss des Länderspieljahres 2020.

Hintergrund


"Man muss was verändern, so darf man nicht als deutsche Nationalmannschaft auftreten", forderte Schweinsteiger eine korrekte Einordnung sowie Aufarbeitung des Geschehenen. In der obersten Handlungsebene wird sich zunächst nichts ändern, Joachim Löw bleibt als Bundestrainer im Amt.

In Anbetracht der katastrophalen Darbietung werden die Forderungen nach einer Rückkehr der Ausgebooteten laut. Schweinsteiger stimmt ein: "Ich weiß, dass Spieler wie Jerome Boateng oder Thomas Müller mit dem FC Bayern das Triple gewonnen haben. Die spielen in der ersten Elf, die haben Qualität. Warum nicht für die Nationalmannschaft?" Allein Löw weiß die Antwort.