Borussia Dortmund :Andre Schürrle: BVB-Boss Watzke zählt den Rekord-Neuzugang an

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"Ganz offen und ehrlich gesagt: Beide Seiten sind – Stand jetzt – noch nicht zufrieden", gab der 58-Jährige in der WELT offen zu.

Zudem gab der Geschäftsführer der Westfalen dem Berater von André Schürrle, Ingo Haspel, den Tipp, "vielleicht auch ein bisschen Ursachenforschung zu betreiben."

Hans-Joachim Watzke weiter: "Woran liegt es, dass es nicht funktioniert? Es scheint ja nicht nur bei uns in Dortmund bis jetzt nicht funktioniert zu haben."

Wie auch immer sich der Offensivakteur in Zukunft entwickeln wird, beim BVB werde er eine faire Chance bekommen, so Watzke: "Aber in letzter Konsequenz muss er das sportlich lösen."

Hintergrund


Obwohl der Weltmeister für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg kam und große Erwartungen hatte, aber auch schürte, ist seine Bilanz eher mager.

Der teuerste Einkauf der Dortmunder Geschichte kam nur in 33 Spielen zum Einsatz, schoss dabei fünf Tore und legte ebenso viele auf.

Der Linksaußen stand in dieser Saison nur in acht Spielen auf dem Platz. In der Hinrunde setzte ein Muskelfaserriss Schürrle wochenlang außer Gefecht.

Mit Blick auf die WM in Russland hat Schürrle-Berater gefordert, sein Schützling müsse "so viel wie möglich spielen", um wieder "Vertrauen in die eigenen Stärken" zu gewinnen.

Für den 27-Jährigen interessierten sich zuletzt West Ham United, aber auch Inter Mailand und der VfB Stuttgart wurden gehandelt.

Sollte für den 57-fachen Nationalspieler eine abermalige Ablöse fließen, was bei einer Vertragslaufzeit bis 2021 sehr wahrscheinlich ist, würde er wohl die 100-Millionen-Euro-Grenze knacken.

Insgesamt gaben Vereine bislang 92,5 Millionen Euro für Schürrle aus – kein anderer deutscher Spieler hat so viel Geld an Ablösen "gesammelt".

Andre Schürrle vor seiner Dortmund-Zeit spielte bereits für Mainz, Leverkusen, Chelsea und Wolfsburg.