Borussia Dortmund :BVB bewies bei Jude Bellingham Verhandlungsgeschick

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Foto: Ulrich Hufnagel / imago images
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Etwas über 20 Millionen Euro investierte der BVB vor rund einem Jahr in den Transfer von Jude Bellingham. An dessen Ex-Klub Birmingham City müssten die Schwarz-Gelben bei einem Weiterverkauf lediglich fünf Prozent der Ablöse abtreten. Darüber wird zumindest im Sport1-Podcast Die Dortmund-Woche berichtet.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat offenbar seine ganze Gewandtheit in Sachen Verhandlungen zum Vorschein gebracht. Denn der Anteil, den der BVB im Fall Bellingham abziehen müsste, ist wesentlich geringer als bei den letzten Verkäufen.

Hintergrund

Das jüngste Beispiel ist Jadon Sancho, der für 85 Millionen Euro zu Manchester United wechselte. Der BVB musste im Zuge dessen 15 Prozent, also rund 12,75 Millionen Euro, an Sanchos Ausbildungsklub Manchester City abgeben.

BVB-Shootingstar Jude Bellingham heiß begehrt

Bellingham gehört mit seinen 18 Jahren zu den Shootingstars der Bundesliga, was andere Klubs auf den Plan treten lassen soll. Erst vor Kurzem wurde den Manchester-Klubs, dem FC Chelsea sowie dem FC Liverpool Interesse an einer Zusammenarbeit mit Bellingham nachgesagt. Der BVB lässt sich aber nicht aus der Reserve locken.

Immerhin ist der Dortmunder Leistungsträger noch bis Ende Juni 2025 an der Strobelallee verankert. "Jude Bellingham tut dieser Mannschaft extrem gut. Wir hoffen, dass er dauerhaft gesund bleibt", hoffte BVB-Lizenzspielleiter Sebastian Kehl bei DAZN auf einen langfristigen Bellingham-Verbleib.

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