Borussia Dortmund :BVB-Boss Watzke mit Liebeserklärung an Joshua Kimmich

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Foto: Martin Hoffmann / imago images

"Es kommt auf den Anspruch an. Wir wollten näher ran kommen", erläuterte der 62-Jährige im Gespräch mit der Bild das zuvor ausgegebenen Ziel seines Klubs. "Das heißt aber auch, dass uns die Bayern ein bisschen entgegenkommen müssen."

Die Dominanz des FCB sucht auf nationaler Ebene seit Jahren einfach seinesgleichen. Das weiß auch Watzke: "So wie sie spielen, da kommst du nicht ran."

Hintergrund

Einen Schlüsselspieler des deutschen Rekordmeisters bewundert Watzke über die Maßen. "Ich liebe den Joshua Kimmich, für seine Art, wie er Fußball spielt. Wie er das Ganze auf dem Platz auslebt, natürlich hättest du so einen ganz gerne", so der BVB-Boss. Einen ähnlichen Spielertypen besitzt der BVB allerdings bereits: "Vielleicht wird der Jude Bellingham ja mal."

Die Niederlage gegen Hertha und die daraus resultierenden neun Punkte Rückstand auf Herbstmeister Bayern führte Watzke aber insbesondere auf die angespannte Personalsituation bei den Dortmundern zurück.

"Wir hatten keinen Tropfen Sprit mehr im Tank. Man hat es bei Erling gesehen, bei Marco, es ging nichts", glaubt Watzke. In Berlin hätte beispielsweise der Großteil der Abwehr gefehlt. Aus diesem Grund stand Axel Witsel in der Innenverteidigung, obwohl der Belgier eigentlich im Mittelfeld zu Hause ist.

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