Borussia Dortmund :BVB-Ass Manuel Akanji setzt auf Mentaltrainer

manuel akanji 2019 01 2
Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com
Werbung

"Er hilft mir sehr, auch wenn wir in der Regel nur vor den Spielen für zehn, 15 Minuten miteinander telefonieren und reden", erzählte Akanji im Interview mit dem kicker. In den Gesprächen werden sowohl die Reflexion als auch die Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben thematisiert.

"Wir sprechen zunächst über die Woche. Was lief gut, was lief nicht so gut? Dann reden wir darüber, was für ein Spiel ich erwarte", berichtet der Schweizer. "Wie tritt der Gegner auf? Wie will ich auftreten? Am Ende gibt er mir dann noch ein paar seiner Gedanken mit auf den Weg."

Hintergrund

Obwohl Akanji heute von den Vorzügen eines Mentaltrainers überzeugt ist, hatte er sich lange gegen diese Unterstützung gesträubt. "Damals war ich der Meinung, dass ich das nicht brauche, dass ich auch ohne gut klarkomme." Als der 26-Jährige von 2015 bis 2018 beim FC Basel spielte, wurde ihm bereits eine solche Behandlung vorgeschlagen.

So richtig traute sich der Nationalspieler damals noch nicht an diese Thematik heran. "Aber über die Zeit habe ich immer mal wieder von Mitspieler gehört, dass sie das auch machen und dass sie davon profitieren. Deshalb dachte ich, ich versuche es mal und höre mir das an." Gleich bei den ersten Beratungsterminen hatte der Innenverteidiger, der beim BVB zum Stammpersonal gehört, ein positives Gefühl, weshalb er die Zusammenarbeit bis heute aufrecht hält.

Akanji fühlt sich wohl beim BVB

Akanjis Vertrag im Signal Iduna Park läuft noch bis 2023. Gründe für einen Vereinswechsel scheint er nicht zu haben. Er fühle sich "sehr wohl" und wolle derzeit nichts daran ändern, so der Innenverteidiger.

Video zum Thema