Borussia Dortmund Emotionaler Abschied: Marc Bartra geht zurück nach Spanien, um das Grauen zu vergessen

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Dem 27-Jährigen und seinem neuen Verein Betis Sevilla sei "in den Ablöseverhandlungen großes Entgegenkommen" zuteilgeworden, sodass der eigentlich noch bis 2020 an Borussia Dortmund gebundene Spanier für 13,5 Millionen Euro in die Primera Division wechseln darf.

Bei seinem neuen Klub ist der frühere Spieler des FC Barcelona bis 2023 unter Vertrag.

"Ich kann die Momente und Gefühle, die ich in den letzten anderthalb Jahren hatte, kaum in Worte fassen", betonte Marc Bartra zu seinem Abschied aus Dortmund.

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"Ich hätte es nie für möglich gehalten, so viel Liebe und Unterstützung von einer der besten Fußball-Familien der Welt zu erhalten. Ihr seid ein Vorbild für alle! Ich habe in jedem Moment alles gegeben"

Bartra spielte seit 2016 für den BVB als er von den Katalanen kam und erzielte in wettbewerbsübergreifend 49 Pflichtspielen fünf Treffer.

Mit dem BVB gewann er 2017 nach einem Sieg gegen Eintracht Frankfurt den DFB-Pokal.

Erst wenige Tage vor dem Finale hatte er sein Comeback gegeben. Bartra war der einzige Spieler, der bei dem Anschlag auf den BVB-Bus im April schlimmere Verletzungen davontrug.

So musste er im Krankenhaus an Hand und Arm operiert werden. Erst vor wenigen Tagen war er in dem Fall als Zeuge vor Gericht geladen und sprach von einem Trauma in Folge des Attentats.

Dazu erklärte BVB-Chef Hans-Joachim Watzke: "Marc Bartra ist ein wundervoller Mensch und ein toller Fußballer, der unsere BVB-Herzen sofort für sich gewonnen hat."

Der Geschäftsführer weiter: "Leider ist ihm in Dortmund durch den feigen Anschlag auf noch immer unfassbare Weise Schreckliches widerfahren. Vor diesem Hintergrund respektieren wir Marcs Wunsch, in sein Heimatland zurückzukehren und alles hinter sich zu lassen."