Bundesliga

Erling Haaland einigt sich mit ManCity auf Vertrag

15.04.2022 um 08:28 Uhr
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Manchester City und Erling Haaland sind offenbar über die Details einer Zusammenarbeit einig geworden. Laut des für gewöhnlich gut informierten Journalisten Nicolo Schira haben sich die involvierten Parteien die Hände gereicht.

Im himmelblauen Bezirk Manchesters soll Haaland künftig mit 30 Millionen Euro pro Jahr alimentiert werden. Die Arbeitsvereinbarung ist zunächst bis 2027 gültig. Haaland habe sich dazu entschieden, Borussia Dortmund in diesem Sommer zu verlassen. Im Gegenzug wolle ManCity die Ausstiegsklausel in Höhe von 75 Millionen Euro aktivieren.

Dass der amtierende Meister der Premier League in der Causa Haaland den Drück erhöht, war schon am Donnerstag zu lesen. Fabrizio Romano hatte dahingehend geschrieben, dass ManCity-Trainer Pep Guardiola Haaland als seinen absoluten Wunschspieler identifiziert habe, den er "um jeden Preis" ins Etihad holen wolle.

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Für den englischen Ausnahmeklub geht es nun darum, sich mit Haalands Berater Mino Raiola und Vater Alf-Inge Haaland auf die geforderten Sonderzahlungen zu einigen. Darüber waren in den letzten Wochen und Monaten verschiedene Meldungen angefertigt worden. Raiola und Haaland senior rufen angeblich jeweils 30 Millionen Euro auf.

ManCity hatte es im Sommer vorigen Jahres verpasst, einen Ersatz für Sergio Agüero unter Vertrag zu nehmen. Zusammen mit Julian Alvarez, dessen Transfer bereits offiziell unter Dach und Fach ist, soll der ein halbes Jahr jüngere Haaland die Zukunft des ManCity-Sturms bilden. Womöglich ergibt sich im Transferpoker nun eine schnelle Einigung.

Die forciert natürlich allen voran der BVB, der sich in den kommenden Wochen auf die Suche nach einem Ersatz für Haaland begeben muss. Angesichts seiner überragenden 80 Tore und 22 Vorlagen in 84 Pflichtspielen ist das freilich eine Herkulesaufgabe. Mit Karim Adeyemi (20) von RB Salzburg soll sich der BVB schon länger einig sein.

Verwendete Quellen: Nicolo Schira

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