Borussia Dortmund :Erling Haaland: United-Legende erhebt Vorwürfe gegen Berater Mino Raiola

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Erling Haaland hat sich bei Borussia Dortmund in knapp zwei Jahren neben Kylian Mbappe zum international begehrtesten Mittelstürmer entwickelt. Ob der Norweger bei Manchester United ähnlich eingeschlagen wäre, lässt sich nicht beurteilen.

Fakt ist aber: Bei den Red Devils hätte Haaland mehr verdienen können. "Unser Angebot war nicht das beste. Das Angebot von Manchester United war besser. Berater Mino Raiola hat aber erkannt, dass Erling bei uns besser aufgehoben ist", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (62) im Podcast der Online Marketing Rockstars.

Hintergrund

Gary Neville greift nun die Aussage des BVB-Managers auf. Der ehemalige United-Verteidiger (599 Spiele) teilte einen entsprechenden Artikel des Onlineportals Goal und erklärte, jeder wisse warum sich Haaland für den BVB entschieden habe.

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Laut Neville war Berater Mino Raiola maßbeglich beteiligt am Entschluss pro Dortmund - und das aus finanziellen Beweggründen. Neville: "Er strukturiert seine Verträge mit Klubs so, dass diese ihm eine hohe Provision der Ablösesumme einbringen, wenn der Spieler wechselt."

Haaland steht bei den Schwarzgelben zwar noch bis 2024 unter Vertrag, dank einer Ausstiegsklausel kann der Shooting-Star den Signal Iduna Park aber Ende Juni kommenden Jahres für eine kolportierte Ablösesumme von mindestens 75 Millionen Euro verlassen. Ob der niederländisch-italienische Spielervermittler sich eine Beteiligung an der Summe sichern konnte, ist nicht bekannt.

Bei früheren Raiola-Transfers gab es prozentuale Beteiligungen an Ablösesummen. Beim Wechsel von Paul Pogba von Juventus Turin zu Manchester United 2016 soll der Berater zum Beispiel über 20 Millionen Euro kassiert haben. United legte die damalige Rekord-Ablösesumme von 105 Millionen Euro hin.

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