Erling Haaland war "teilweise respektlos" und "ist woanders besser aufgehoben"

22.04.2022 um 11:30 Uhr
von Redaktion
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Der ehemalige Profi von Newcastle, Liverpool, Manchester City  und Bayern München hat Haaland als Störfaktor beim BVB ausgemacht. "Ich glaube, dass nicht nur die Fans, sondern auch Mannschaft und der Verein von dem Zirkus genervt sind", sagte der Ex-Nationalspieler (59 Einsätze) laut der Bild-Zeitung.

Hamann kritisiert Körpersprache von Haaland

Haaland, mit wettbewerbsübergreifend 25 Saison-Treffern deutlich der beste Torjäger der Westfalen, habe "im Winter seine Ehrenrunde vor der Südtribüne alleine gedreht", so Hamann: "Seine Gestik, sein Abwinken und seine Körpersprache waren teilweise respektlos."

Zudem habe der Mittelstürmer viele Spiele verletzungsbedingt sausen lassen müssen: "Und man darf auch nicht vergessen, dass der BVB mit ihm auch verloren hat. Deswegen glaube ich, dass Haaland woanders besser aufgehoben ist." Haaland darf den BVB dank einer Absprache mit den Bossen für kolportierte 75 Millionen Euro verlassen. Hamanns Gedanke: Von diesem Erlös können die Dortmunder "profitieren."

Donyell Malen der Profiteur des Haaland-Abgangs?

Zudem könne ohne den derzeit als Mittelstürmer gesetzte Haaland der letztjährige Königsneuzugang Donyell Malen aufblühen, so Hamann: "Ich glaube, dass der BVB mit den Spielern, die sie schon geholt haben, ohne Haaland nächste Saison besser sein werden als mit ihm."

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Donyell Malen war im vergangenen Sommer für 30 Millionen Euro von der PSV Eindhoven in den Signal Iduna Park gewechselt. Mit wettbewerbsübergreifend neun Toren und sechs Vorlagen hat der niederländische Nationalspieler noch Luft nach oben.

Haaland zu Guardiola?

Erling Haaland steht indes Medienberichten zufolge vor einem Wechsel zu Manchester City. Der Skandinavier hat laut The Athletic grünes Licht gegeben. Angeblich will Starcoach Pep Guardiola (51) sein System für den Norweger ändern und zukünftig mit einem klassischen Mittelstürmer agieren.

Verwendete Quellen: bild.de
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