Borussia Dortmund :Gerüchte um Mkhitaryan und Aubameyang: BVB-Boss Watzke bezieht Stellung

henrikh mkhitaryan 2018
Foto: kivnl / Shutterstock.com
Anzeige

Dabei geht es wohl vor allem um André Schürrle. Der Weltmeister will mehr spielen, kommt bei den Westfalen aber nicht dazu.

Sein Berater hatte sich bereits medial für einen Wechsel des 27-Jährigen ausgesprochen.

Dazu der Geschäftsführer von Borussia Dortmund in der BILD AM SONNTAG: "Wenn ein Spieler unbedingt weg will, werden wir das mit seinem Berater diskutieren. Aber noch ist das nicht passiert."

Zuletzt wurde auch immer wieder der Name Henrikh Mkhitaryan in Dortmund vernommen. Vor 1,5 Jahren ging der Armenier für 42 Millionen zu Manchester United, spielt dort unter Jose Mourinho aber keine Rolle mehr.

Eine oft spekulierte Rückkehr des 28-Jährigen sei für den BVB aber "nur mit viel Fantasie vorstellbar", betonte der Geschäftsführer.

Auch ein Abgang von Pierre-Emerick Aubameyang spielt in der Kategorie Fantasie. Auch wenn es im Sommer unter Umständen noch einmal interessant in dieser Personalie werden könnte, so ist für die kommende Transferperiode klar.

"Im Winter will ich aber keinen absoluten Leistungsträger gehen lassen. Wir haben ja noch Ziele", betonte Hans-Joachim Watzke.

Ob Peter Stöger ab Sommer dann noch mit dem Gabuner zusammenarbeiten wird, liegt neben einem möglichen Abgang des Spielers auch an der offenen Zukunft des Trainers.

"Es ist ja gelungen, uns aus dieser ziemlich misslichen Situation – mit einem Trainer-Wechsel mitten in der Saison – zu befreien. Wir haben mit Peter Stöger vereinbart, bis zum 30. Juni zusammenzuarbeiten. Vorteil: Damit sind wir im Sommer völlig frei in unserer Entscheidung – in alle Richtungen", sagte Watzke.

Man solle aufhören über Julian Nagelsmann zu reden, forderte der BVB-Chef weiter. Schließlich habe dieser "junge, sicher hochqualifizierte Trainer" noch einen Vertrag bei der TSG Hoffenheim, "deren Chef sich ganz klar geäußert hat".

Dietmar Hopp betonte zuletzt, dass der Vertrag zwischen dem Bundesligisten und Nagelsmann "erfüllt wird".

Dennoch weiß er auch: "Wenn er weiterhin so erfolgreich ist, können wir ihn nicht länger halten. Aber bis zum 30. Juni 2019 bleibt er in Hoffenheim." Dann soll eine Ausstiegsklausel greifen.