Giovanni Reyna: Eltern bringen dunkles Geheimnis um seinen Trainer ans Licht

09.01.2023 um 09:20 Uhr
von Kevin Richau
Redakteur
Berichtet seit 2021 für Fussballeuropa.com über den internationalen Fußball.
giovanni reyna
Giovanni Reyna kam bei der WM 2022 kaum zum Einsatz - Foto: / Getty Images

Der offensive Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund kam bei der WM in Katar lediglich zweimal zum Einsatz. Berhalter erklärte auf einer Pressekonferenz, dass er einen seiner Spieler beinahe zur Abreise gezwungen hätte, weil dessen Verhalten auf und neben dem Platz nicht der Norm entsprach.

Reyna bestätigte wenige Stunden später auf Instagram, dass er dieser Profi war, über den sein Trainer so geschimpft hat. In der Folge prasselte massive Kritik auf den BVB-Kicker ein. Seine Eltern wussten sich nicht besser zu helfen, als US-Sportdirektor Earnie Stewart am 11. Dezember zu kontaktieren.

"Ich wollte nur, dass Earnie sicherstellt, dass es keine weiteren Angriffe auf meinen Sohn gibt", erklärte sich Reynas Mutter Danielle in einem Statement. In dem Telefonat erwähnte sie schließlich einen Vorfall aus Berhalters Vergangenheit, der den Stein ins Rollen brachte.

Reynas Mutter bringt Berhalters Geheimnis ans Licht

Der US-Coach hat seine heutige Ehefrau im Alter von 18 Jahren nach einer Auseinandersetzung in einer Bar getreten. "Rosalind Berhalter war meine Mitbewohnerin, Teamkollegin und beste Freundin und ich habe sie durch das darauf folgende Trauma unterstützt", schilderte Danielle weiter.

Im Telefonat mit Stewart erwähnte Reynas Mutter Berhalters Ausraster, weil sie aufzeigen wollte, wie unüberlegt Teenager manchmal handeln, ohne den damaligen Eklat in irgendeiner Weise herunterzuspielen.

"Ich dachte, unser Gespräch würde vertraulich bleiben und es kam mir damals nicht in den Sinn, dass alles, was ich sagte, zu einer Untersuchung führen könnte", verriet Danielle, die Berhalter inzwischen verziehen hat.

Der US-Coach entschuldigte sich bereits öffentlich für seinen tätlichen Angriff und beteuerte, dass sich dieser Vorfall nicht noch einmal wiederholt hat. Er suchte sich anschließend freiwillig Hilfe. "Es war ein beschämender Moment, den ich bis heute bereue", erklärte der frühere Bundesligaprofi in einem Statement.

Verwendete Quellen: thesun.co.uk