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50 Millionen: Ausrüster-Fight um Erling Haaland wird heißer

14.02.2022 um 18:01 Uhr
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Foto: Sven Simon / imago images
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Die Bild-Zeitung will erfahren haben, dass sich Haaland nach Herzogenaurach begab, um sich mit den Verantwortlichen von Adidas zu treffen. Der deutsche Sportartikelhersteller rüstet unter anderem Real Madrid aus und würde den Norweger ebenfalls gerne unter Vertrag nehmen.

Die Königlichen wurden in den vergangenen Monaten vermehrt mit Kylian Mbappe und Erling Haaland in Verbindung gebracht. Einen der beiden Stürmer werden die Spanier wohl in der kommenden Transfer-Periode verpflichten. Dass Mbappe kommt, ist wahrscheinlicher.

Adidas kämpft im Ausrüster-Wettstreit mit harten Bandagen

Beim Treffen mit Haaland verfolgte Adidas aber vor allem eigene Interessen. Das Unternehmen weiß, wie gefragt der BVB-Spieler im Moment ist. Sowohl Puma als auch Nike haben ihre Finger bereits nach dem Goalgetter ausgestreckt. Bem letztgenannten Ausrüster unterschrieb Haaland vor über zwei Jahren einen Kontrakt, der ihm bis zum letzten Januar ca. eine Million Euro pro Saison einbrachte.

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Da Haaland von vielen Fachleuten als Mann der Zukunft eingestuft wird, gäbe er das ideale Werbegesicht ab. Puma und Nike haben ihm deshalb einen Fünfjahresvertrag mit einem Gesamtvolumen von 50 Millionen Euro angeboten. Adidas fährt eine andere Strategie, um die Konkurrenz aus den USA abzuhängen.

Die Deutschen versuchen ihr Glück auf der persönlichen Ebene. Aus diesem Grund hatten sie in Herzogenaurach ein Treffen zwischen Haaland und seinem Kindheitsidol Michu arrangiert. Doch damit nicht genug. Neben dem früheren spanischen Offensivspieler wartete außerdem noch Zinedine Zidane auf Haaland.

Was bei diesen Begegnungen besprochen wurde, blieb privat. Eindruck dürfte Adidas aber auf jeden Fall mit seinen zwei Assen im Ärmel gemacht haben. Es wird davon ausgegangen, dass sich Haaland bis Ende Februar im Ausrüster-Wettstreit entscheidet. Das Ende soll noch völlig offen sein.

Erling Haaland: Hintergrund

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