Borussia Dortmund :BVB-Boss Watzke will "in der größten Krise" nicht von Bord gehen

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Ursprünglich stand Borussia Dortmund im Jahr 2022 vor einem Komplettumbruch in der Führungsetage. Neben Sportdirektor Michael Zorc wollte auch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke den BVB verlassen. Bei dem 61-Jährigen hat inzwischen allerdings ein Umdenken stattgefunden.

"Ich kenne meine Verantwortung gegenüber diesem Verein sehr genau. Es ist völlig ausgeschlossen, dass ich in der größten Krise von Bord gehe", erläutert Watzke im Interview mit dem HANDELSBLATT. Noch habe er jedoch keine grundsätzliche Entscheidung getroffen. Sein Abschied Ende 2022 sei "zumindest nicht mehr so tief in meinen Gedanken wie vor der Pandemie".

Hintergrund

Die seit über einem Jahr grassierende Corona-Pandemie ist auch am BVB nicht spurlos vorübergegangen. Ein exorbitantes Loch in die schwarz-gelben Kassen hat die Krise aber (noch) nicht gerissen. Watzke spricht im Zuge dessen von 26,7 Millionen Euro Verbindlichkeiten. Dortmund habe eine große wirtschaftliche Stärke und sei sehr stabil.

In der höchsten Dortmunder Etage würde man ein Weiterwirken Watzkes außerordentlich begrüßen. "Es ist also durchaus denkbar, dass wir beide über das nächste Jahr hinaus noch im Amt sein werden. Wir werden diese Frage für uns persönlich spätestens bis zum Herbst entschieden haben", erklärt BVB-Präsident Reinhard Rauball bei SPORT1.

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