Borussia Dortmund :Julian Weigl: Lernen in ungewohnter Rolle für den großen Traum von der WM

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"Meine Position als Sechser ist die größte Umstellung im System. Ich stehe viel höher, vor allem gegen den Ball", erklärte der 22-Jährige gegenüber AMAZON MUSIC seine Aufgaben bei Borussia Dortmund.

Weigl weiter: "Ich komme damit auch dem Tor viel näher und pro Spiel zu ein, zwei Abschlüssen. Das Gegenpressing ist für mich entscheidend."

Julian Weigl musste zu Beginn der Saisonvorbereitung noch zu schauen, da er mit einer Sprunggelenksverletzung aus der Vor-Saison kam. Unter Peter Bosz spielte sich Nuri Sahin fest, Weigl pendelt zwischen Ersatzbank und Stammelf.

Mit Blick auf die WM 2018, an der er unbedingt teilnehmen will, erklärte der Mittelfeldspieler folglich, dass er mehr Einsatzzeiten benötige.

Denn er habe nur eine Chance auf eine Nominierung, "wenn ich regelmäßig spiele und auf mein Top-Niveau komme".

Hintergrund


Dazu muss er sich aber noch an die neuen Gegebenheiten unter dem Niederländer an der Seitenlinie gewöhnen. "Ich bin nicht mehr derjenige, der die anderen nur absichert, wie es letztes Jahr war. Ich muss jetzt auch mit attackieren und rausschieben", erklärte Weigl.

"Mit dem Ball stehe ich jetzt oft zwischen den Ketten, was für mich anfangs sehr ungewohnt war, weil ich eher ein Spieler bin, der das Spiel vor sich hat. Jetzt muss ich aber auch mit dem Rücken zum Tor Lösungen finden. Die Automatismen kommen von Woche zu Woche."