Borussia Dortmund :Julian Weigl: Schweinsteiger meinte, dass ich böser werden sollte

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"Wir haben ein- oder zweimal telefoniert und schreiben uns über WhatsApp. Nicht jeden Tag, aber wenn mir etwas auf der Seele brennt, kontaktieren wir einander", berichtete der 21-Jährige im Gespräch mit dem Fußball-Magazin.

Weigl und Schweinsteiger standen gemeinsam im Kader der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft im vergangenen Sommer. Dabei knüpfte man offenbar einen guten Kontakt.

Er merke, dass sich Bastian Schweinsteiger zu seinen Fragen "wirklich Gedanken" mache, verriet Weigl: "Letztes Mal hat er mich für mein Spiel gelobt und geschrieben, dass ich als Persönlichkeit auf dem Platz ruhig noch böser werden sollte."

Julian Weigl war 2015 von Zweitligist 1860 München zu den Schwarzgelben gekommen. Statt wie eigentlich geplant als Perspektivspieler auf einige Einsätze zu kommen, startete der Mittelfeldakteur auf Anhieb als Stammspieler durch.

Hintergrund


Bastian Schweinsteiger (32) verließ Bayern München im Sommer 2015 in Richtung Manchester United. Unter Teammanager Louis van Gaal war der Deutsche gesetzt.

Das änderte sich jedoch unter dessen Nachfolger Jose Mourinho (54), so dass Schweinsteiger in diesem Frühjahr in die nordamerikanische Profiliga Major League Soccer zu Chicago Fire wechselte.