Borussia Dortmund :Marco Rose sieht bei Youssoufa Moukoko Licht und Schatten

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Foto: Ulrich Hufnagel / imago images
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Der neue Mann an der Seitenlinie der Borussen brachte Youssoufa Moukoko von Beginn an, um neben Erling Haaland einen zweiten Stürmer zu präsentieren.

Das 16-Jährige Wunderkind debütierte in der letzten Spielzeit in der Bundesliga, verpasste wegen einer Bänderverletzung aber den Endspurt der Saison. Im Supercupfinale bot Rose ihn bewusst wieder in der Startelf auf.

Hintergrund

"Es ist wichtig, dass wir den Jungen reinhauen, ihm die Möglichkeit geben, sich zu zeigen und zu entwickeln", sagte er im Anschluss an das Spiel und verwies auf die vielen positiven Situationen. "Da hat man seine Dynamik und seine Qualität gesehen, die er in dem Alter schon hat."

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Foto: Vitalii Vitleo / Shutterstock.com

Der frühere Gladbach-Trainer betonte dabei auch, dass Moukoko bei allem Talent keinen Sonderstatus genießt. "Trotzdem muss sich auch Mouki alle Einsätze hart erarbeiten." In der Partie gegen die Bayern hat die Hereingabe des Youngsters nur wenig Früchte getragen. Zu viele Abstimmungsprobleme offenbarten sich zwischen ihm und seinem Sturmpartner Haaland.

Da Neuzugang Malen wegen seines Trainingsrückstandes erst in der 58. Minute eingewechselt werden konnte, war der Einsatz Moukokos aber fast schon alternativlos. Marco Rose präferiert nämlich eine 4-4-2-Aufstellung mit der klassischen Raute, bei der zwei Stürmer nach dem Ballverlust Druck auf das Zentrum der Verteidigung ausüben.

Was am Dienstag nur in Ansätzen aufblitzte, kann sich durch die verbesserten Fitnesswerte im Laufe der Saison noch zu einer gefährlichen Strategie entwickeln.

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