Foto: daykung / Shutterstock.com

Borussia Dortmund:Michy Batshuayi: BVB-Boss Watzke erklärt, warum der BVB keine Kaufoption für ihn besitzt

  • Fabian Biastoch Montag, 12.02.2018

Borussia Dortmund hat sich um eine Kaufoption für Michy Batshuayi bemüht, diese allerdings nicht von Chelsea erhalten.

Werbung

Michy Batshuayi hat in seinen ersten beiden Spielen in der Bundesliga drei Tore erzielt. Bei Borussia Dortmund ist man also mehr als zufrieden, aber eine langfristige Zukunft beim BVB gestaltet sich schwierig.

Das verriet Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer der Schwarz-Gelben, bei SKY: "Es war ums Verrecken nicht möglich, eine Kaufoption zu bekommen. Wenn Roman Abramowitsch 'nein' sagt, dann heißt es 'nein'. Aber eine Chance gibt es immer."

Beim FC Chelsea könne man auch kein Gremium überreden, sondern sei einzig und allein an das Wort des Klubbesitzers gebunden.

Dass Michy Batshuayi überhaupt so eischlägt, ist für Watzke wenig überraschend, denn bereits vor vier Jahren habe man mit dem Stürmer gesprochen.

"Wir hatten zwei Ideen und wir wussten, einer von den beiden bringt uns möglicherweise weiter. Dass er jetzt so eingeschlagen hat, ist auch für uns eine Glücksgeschichte. Wenn man ihn sieht, hat man das Gefühl, der passt ganz gut in die Mannschaft", lobte der Boss weiter.

Mario Götze trauert WM-Aus nicht nach

Der 24-Jährige kam für den zum FC Arsenal abgewanderten Pierre-Emerick Aubameyang zu Borussia Dortmund.

Über den Gabuner verlor der BVB-Boss hingegen kein böses Wort. Er hätte bereits wieder mit dem Neu-Londoner gesprochen.

"Er hat mir gesagt, er hat sich nicht gut benommen, aber es musste gelöst werden", so der 58-Jährige.

"Am Ende spielte mit, dass er 2016 hätte gehen können, da hat er aber gesagt, ich bleibe hier. Das hat jetzt am Ende den Ausschlag gegeben, ihn jetzt gehen zu lassen."

Vor Aubameyang wechselte im Sommer Ousmane Dembele zum FC Barcelona. Den Verlauf verteidigte Watzke erneut.

"Bei einem Angebot von 60 Millionen Euro hätten wir ihn auf die Tribüne gesetzt, aber bei einem Angebot von 147, 148 Millionen müssen wir ökonomisch denken", so der Manager, der aber seine Drohung erneuerte, wonach der nächste streikende Profi auf der Tribüne landen wird.

Werbung

Borussia Dortmund

Bundesliga


Beliebte News

Weitere Themen