Strahlkraft und Finanzen: RB-Boss nimmt Erling Haaland BVB-Wechsel nicht übel

01.04.2021 um 13:37 Uhr
von Andre Oechsner
Transferexperte
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RB Leipzig hatte wohl nie ernsthafte Aussichten auf den Transfer von Erling Haaland. "Es hätte der Papst für uns verhandeln können, Haaland wäre dennoch nach Dortmund gewechselt", erklärt RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff gegenüber der SPORT BILD.

Diese Aussage verwundert etwas, immerhin haben die Schwesterklubs Leipzig und RB Salzburg in der Vergangenheit unzählige Transfergeschäfte miteinander vereinbart. Erst im Januar wechselte der vielumworbene Dominik Szoboszlai für 20 Millionen Euro aus der Mozartstadt nach Leipzig.

Von Haaland und seiner Entourage war es also eine rein persönliche Entscheidung, im Januar 2020 einen langfristigen Vertrag bei Borussia Dortmund zu unterzeichnen. Der BVB bot laut Mintzlaff einfach das bessere Gesamtpaket.

Borussia Dortmund

"Dazu kam die Strahlkraft des BVB und das finanzielle Paket, das in Dortmund besser war. Ich kann das Erling, seinem Vater und seinem Berater nicht übel nehmen", so Mintzlaff, der anfügt, dass er Haaland "als neutrale Person auch zum BVB geraten" hätte.

Im schwarz-gelben Tenü überragt der Norweger seitdem, erzielte 49 Tore in 49 Pflichtspielen und weckt erneut andernorts Begehrlichkeiten. Ein Wechsel vor dem Sommer 2022, in dem angeblich eine Ausstiegsklausel greift, ist aufgrund der pandemischen Situation, die auch den Großklubs keinen Mega-Transfer realisieren lässt, nahezu ausgeschlossen.

Verwendete Quellen: Sport Bild
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