Borussia Dortmund :Raphael Guerreiro verrät: Darum platzte mein PSG-Wechsel

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Im Sommer 2019 wäre Raphael Guerreiro beinahe den Lockrufen seines ehemaligen Trainers Thomas Tuchel erliegen. Der holte ihn 2016 auf seine Verantwortung zu Borussia Dortmund und wollte ihn Jahre später von einem Wechsel zu Paris Saint-Germain überzeugen.

Bei BEINSPORTS berichtet Guerreiro nun von "umfangreichen Gesprächen", die er mit PSG führte. "Ich war mit einem Wechsel mehr oder weniger einverstanden", sagt der Portugiese offen. Der angedachte Transfer ging aber nie über die Bühne.

In Paris habe es Veränderungen gegeben und eine andere Richtung wurde eingeschlagen. Details lässt sich Guerreiro hierzu nicht entlocken. Nicht unwahrscheinlich aber, dass es sich dabei um das Anstellen von Leonardo in der Position des Sportdirektors handelt.

Der Manager genießt in Teilen der Mannschaft keinen guten Ruf und kam mit Trainer Thomas Tuchel nicht auf einen Nenner. Das schlechte Verhältnis gipfelte in der Trennung von Tuchel an Weihnachten.

Hintergrund


Guerreiro dehnte seinen BVB-Vertrag am Ende bis 2023 aus und gehört seit gut zwei Jahren zu den absoluten Leistungsträgern. Auf der linken Außenbahn, die er defensiv wie offensiv beackert, zieht der 27-Jährige die Fäden. Heute sagt er, dass er seine Entscheidung keinesfalls bereut.

"Ich habe in Dortmund weitergemacht und bin sehr glücklich, dass ich meinen Vertrag verlängert habe. Ich denke, ich habe die beste Saison meiner Karriere gespielt und hoffe, dass es so weitergeht", sagt Guerreiro.