Borussia Dortmund Roman Bürki patzt böse - Kapitän Schmelzer und Coach Bosz stehen zu ihm

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Natürlich seien die Dortmunder enttäuscht, betonte Marcel Schmelzer nach dem Remis und analysierte die Fehler des BVB: "In der zweiten Hälfte war es nur wild, weil wir alle gewinnen wollten. Wir haben keine Ruhe ausgestrahlt und sind auf allen Positionen nach vorne gelaufen. Da müssen wir dazulernen."

Vor allem defensiv sei es nicht gut gelaufen: "Wir haben unnötig viele Konterchancen zugelassen und selber zu wenige kreiert. Das darf nicht passieren, gerade in der Champions League. Normalerweise wird das noch viel härter bestraft."

Trainer Peter Bosz sah es ähnlich: "In so einem Spiel ist es wichtig, das erste Tor zu schießen. Aber wir waren nicht scharf genug für ein Tor." Dabei hatten die Verantwortlichen der Westfalen im Vorfeld die Wichtigkeit der Partie mehrfach betont.

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Eine Mitschuld am Remis trug auch Keeper Roman Bürki, der mit einem Patzer das 1:0 einleitete. "Das passiert im Fußball. Die Mannschaft wird ihm das nicht vorwerfen", wiegelte Bosz ab.

Schmelzer pflichtete bei: "Er hat keine große Schuld. Wir wollen ja hinten raus spielen. Gerade nach dem Abpraller hätten wir als Verteidiger ihm auch helfen können."

Noch ist aber nicht aller Tage Abend und das Weiterkommen in der Königsklasse möglich. "Wir müssen versuchen, das Heimspiel gegen Nikosia zu gewinnen. Dann müssen wir sehen, wie die letzten beiden Spiele laufen", rechnete Bosz die Chancen des Achtelfinaleinzugs vor.

Manager Michel Zorc sieht den BVB bereits ausgeschieden: "Ich bin kein Träumer, sondern Realist. Es geht jetzt darum, den dritten Platz zu sichern."