Transfer-Wahnsinn: Das sagt BVB-Manager Kehl

01.02.2023 um 09:42 Uhr
von Thomas Schmidt
Redakteur
Berichtet seit 2022 für Fussballeuropa.com über die Bundesliga und den internationalen Fußball.
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Sebastian Kehl äußert sich zum Transfergebaren des FC Chelsea - Foto: / Getty Images
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Die Klubs der Premier League würden "ihr eigenes Rennen fahren", so der Sportdirektor von Borussia Dortmund gegenüber Sky. "Das ist schon wild muss man einfach sagen." Wenn man sich anschaue, was der FC Chelsea in den vergangenen Monaten auf dem Transfermarkt angestellt habe, dann "spielt Geld dort keine Rolle."

Sieben Tage vor dem Ende der Wintertransferperiode hatte die englische Eliteklasse bereits fast 500 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben. Die bisherige Bestmarke für Transfers im Winter (485 Millionen Euro) wurde im Januar 2018 aufgestellt.

Vor allem der FC Chelsea sorgte mit seinen Transfers dafür, dass der Rekord geknackt wurde. Mit Enzo Fernandez, der für 121 Millionen Euro von Benfica Lissabon nach London wechselt,  tätigte der Klub des neuen Eigentümers Todd Boehly auch den teuersten Transfer des Winters.

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Chelsea zahlt für Weltmeister Enzo Fernandez 121 Millionen Euro Ablöse - Foto: Maciej Rogowski Photo / Shutterstock.com

Borussia Dortmund agiert mit Bedacht

Borussia Dortmund gab im Januar lediglich 13,5 Millionen Euro für Flügelstürmer Julien Duranville und Rechtsverteidiger Julian Ryerson aus, verlieh Thorgan Hazard (29) bis zum Saisonende an PSV Eindhoven.

Der BVB müsse sein Geld "auf andere Weise" als Chelsea und Co. verdienen, stellt Sebastian Kehl klar. Das mache die Verpflichtung von Spielern "unglaublich schwer. Wir müssen noch schneller sein. Das macht es herausfordernd. Aber wir schaffen es trotzdem."

Verwendete Quellen: Sky