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Borussia Dortmund :Tuchel-Wirbel um Isak-Deal: Watzke ergreift das Wort

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Foto: Cosmin Iftode / Dreamstime.com
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"Ich habe erst sehr spät erfahren, dass wir ihn verpflichten. Ich wurde letzte Woche über den Transfer informiert", bestätigte Tuchel entsprechende Medienberichte.

Er habe Isak gar nicht gekannt, erklärte der Übungsleiter der Schwarzgelben am Rande der Mittwochs-Trainingseinheit: "Es ist aber auch nicht meine Aufgabe, allen 17-Jährigen zu kennen."

Dortmund hatte in dieser Woche die Verpflichtung des schwedischen Angreifers von AIK Solna verkündet.

Borussia Dortmund stach unter anderem Real Madrid aus, die ebenfalls um den als "neuen Zlatan Ibrahimovic" gehandelten Angreifer warben.

Auch wenn er nicht frühzeitig in die Pläne eingeweiht war, hält Thomas Tuchel die Verpflichtung für passend: "Als er mir dann vorgestellt wurde, machte seine Verpflichtung zu einhundert Prozent Sinn."

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (57) widersprach unterdessen Gerüchten, laut denen der Kauf des Talents möglicherweise gegen den Willen von Tuchel über die Bühne ging.

Tuchel sei über den möglichen Verkauf von Adrian Ramos und das Interesse an Isak informiert gewesen, so der Geschäftsführer in der BILD: " In beiden Fällen hat Thomas Tuchel kein Veto eingelegt. Hätte er nein gesagt, hätten wir es nicht gemacht."

Thomas Tuchel erklärte zudem: "Es gibt Transfers, in die du als Trainer von Beginn an involviert bist. Das betrifft Transfers für Spieler, die sofort eine Hilfe sind. Da musst du von Beginn an informiert sein das geht nicht anders."

Es gebe aber auch Transfers von jungen Spielern, die anders ablaufen. "Es gibt Transfers, wie jetzt bei Alexander Isak, wo das Scouting und Michael Zorc die große Vorarbeit leisten. Das heißt, den Spieler kennen und auf dem Schirm haben, weil ich den Spieler nicht gekannt habe", so der Chefcoach.

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