Borussia Dortmund :Unruhe durch Aubameyang-Theater: Andre Schürrle spricht Klartext

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"Das schafft Unruhe, das schafft Kopfschütteln", gestand Andre Schürrle nach dem 1:1 bei Hertha BSC am Freitagabend, wo der Gabuner erneut nicht mitwirken durfte.

Es sei dieser Tage "keine einfache Situation", so der 27-Jährige weiter.

Das Team sei zwar sehr kommunikativ und habe mehrmals versucht, auf Aubameyang einzuwirken, der Gabuner sei auch "ein guter Junge", aber "was dann dort trotzdem in seinem Kopf vorgeht, weiß keiner so genau".

BVB-Trainer Peter Stöger hatte Pierre-Emerick Aubameyang erneut aus dem Kader der Westfalen gestrichen, weil der Stürmer "nicht fokussiert" genug sei. Auba soll einen Wechsel zu Arsenal planen.

Hintergrund


Stattdessen sich das Spiel seines Teams im Fernsehen anzuschauen, kickte Aubameyang mit Freunden – und trug dabei ein Trikot seines Kumpels Ousmane Dembélé.

Der Franzose hatte im vergangenen Sommer durch einen Streik seinen Wechsel zum FC Barcelona erzwungen.

"Vielleicht hat er gedacht, er muss ein bisschen mehr machen, weil er heute nicht dabei ist", kommentierte Schürrle den Freizeitkick des Gabuners.

Trotz aller Eskapaden plane Dortmund erst einmal weiter mit Aubameyang, betonte Sportdirektor Michael Zorc am Freitag bei EUROSPORT.

"Es gibt einen Weg zurück in die Mannschaft, dazu gehört aber Professionalität, und dazu gehört auch zu sagen, dass man in der ein oder anderen Situation einen Fehler gemacht hat."

Das hatte der Ex-Profi allerdings vor dem Spiel gesagt…