Vorsicht, Bayern und BVB! Tottenham steigt in Poker um Transferziel ein

10.06.2022 um 14:38 Uhr
von Thomas Schmidt
Bundesliga-Experte
Bayern-Fan seitdem er denken kann. Kennt sich in Sachen Rekordmeister und Bundesliga bestens aus, seit 2022 im Team von Fussballeuropa.com.
sasa kalajdzic
Foto: / Getty Images
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Der VfB Stuttgart hat sich bereits damit abgefunden, dass Sasa Kalajdzic in der kommenden Transferperiode den vielzitierten "nächsten Schritt" seiner Karriere gehen will. Für die Schwaben würde der Abschied des Stürmers immerhin eine ordentliche Ablöse bedeuten.

"Dann reden wir über eine signifikante Ablösesumme, da müssen wir uns einig werden", erklärte VfB Stuttgart-Boss Alexander Wehrle unlängst. Der FC Bayern hätte dank seines berühmten Festgeldkontos keine Probleme, die kolportierte Ablösesumme von knapp 30 Millionen Euro zu bezahlen.

Allerdings ist der FCB mit seinem Interesse an dem hochgewachsenen Angreifer bekanntlich nicht alleine, auch Borussia Dortmund lockt, müsste sich aber finanziell nach den Verpflichtungen von Karim Adeyemi und Nico Schlotterbeck wohl strecken, um Kalajdzic zu kaufen.

Nach Informationen der Bild-Zeitung wollen die Schwarzgelben aber die Gespräche mit dem VfB-Stürmer nach den anstehenden Nations League-Spielen vertiefen. Das ÖFB-Team trifft am Freitag auf Frankreich, am Montag geht es gegen Dänemark.

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Tottenham steigt in den Poker ein

Jetzt droht aber neue Konkurrenz die Ablöse für Sasa Kalajdzic in die Höhe zu treiben. Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, zeigt Tottenham Hotspur Interesse an dem Nationalstürmer Österreichs. Dank üppiger TV-Erlöse auf der Insel und der Champions-League-Qualifikation sind die Spurs finanziell mit ordentlich Power ausgestattet.

Der ehrgeizige Cheftrainer Antonio Conte (52) will den Kader für die kommende Spielzeit auf breitere Beine stellen, um auch in der Meisterschaft ein Wörtchen um die Titelvergabe mitreden zu können. Dafür wollen die Spurs Kalajdzic offenbar als Backup für Top-Torjäger Harry Kane (28), der im vergangenen Sommer mit einem Abschied in Richtung Manchester City geliebäugelt hatte.

Verwendete Quellen: stuttgarter-nachrichten.de
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