Youssoufa Moukoko: BVB blockierte Barça-Klausel

23.01.2023 um 08:51 Uhr
von Kevin Richau
Redakteur
Berichtet seit 2021 für Fussballeuropa.com über den internationalen Fußball.
youssoufa moukoko
Youssoufa Moukoko einigte sich mit Dortmund auf einen neuen Vertrag - Foto: / Getty Images

Wie Sport1 berichtet, bestanden Moukokos Vertreter zunächst auf eine niedrig dotierte Ausstiegsklausel, die nur beim FC Barcelona Anwendung gefunden hätte. Der BVB will im Falle eines vorzeitigen Abgangs allerdings groß abkassieren und hat die Mini-Ausstiegsklausel daher abgelehnt.

Barça sprach bereits in diesem Winter mit dem deutschen Nationalspieler, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausgelaufen wäre. Zu einer Einigung kam es letztlich nicht, wohl auch weil der Angreifer Angst vor dem harten Konkurrenzkampf bei den Spaniern hatte. Einen Wechsel zu einem späteren Zeitpunkt schließt Moukoko allerdings nicht aus. Zumal er schon seit Kindesbeinen für den FC Barcelona schwärmt.

BVB-Juwel Moukoko spricht von "Entscheidung des Herzens"

Moukoko begründete seine Vertragsverlängerung unterdessen mit seiner Liebe zur Borussia. "Natürlich hat mich das Interesse anderer Klubs geehrt, aber letztlich ist es eine Entscheidung des Herzens", erklärte das Sturmtalent in einer Vereinsmitteilung. "Die Fans haben mich immer unterstützt und ich will ihnen und dem Verein etwas zurückgeben."

getty youssoufa moukoko 230122
Moukoko spürt das Vertrauen der BVB-Verantwortlichen - Foto: Vitalii Vitleo / Shutterstock.com

Darüber hinaus sieht Moukoko in Dortmund die besten Voraussetzungen, um den Grundstein für erfolgreiche Karriere zu legen. "Ich spüre das Vertrauen des Trainerstabs und habe hier ein Umfeld, in dem ich mich perfekt entwickeln kann."

Das Gehaltsangebot der Borussia dürfte die Unterschrift unter den neuen Vertrag ebenfalls erleichtert haben. Nach Informationen der Ruhr Nachrichten streicht der beste BVB-Scorer der aktuellen Saison fortan sechs Millionen Euro brutto jährlich ein, wovon die Hälfte garantiert auf Moukokos Konto landet. Die anderen drei Millionen muss der Linksfuß über Boni freispielen.

Für seine Treue erhielt der Goalgetter außerdem zehn Millionen Euro an Handgeld. Moukokos Berateragentur sackte für den abgeschlossenen Deal, der die Beteiligten fast ein Jahr lang beschäftigte, weitere fünf Millionen Euro ein.

Verwendete Quellen: sport.es